Viele Museen zeigen ihre Ausstellungen online

Ausstellungen 2020

Pop on Paper Von Warhol bis Lichtenstein

Andy Warhol, Marilyn, 1967, Farbsiebdruck aus dem 10-teiligen Portfolio, © 2020 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. / Artists Rights Society (ARS), New York, Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Jörg P. Anders

03.04.2020 bis 26.07.2020
Kulturforum

 

Das Berliner Kupferstichkabinett präsentiert erstmals in einer Ausstellung die Highlights seiner Pop Art-Sammlung, die zu den bedeutendsten in Europa zählt. Ausgehend von der US-amerikanischen Druckgraphik der 1960er-Jahre und den Pop Art-Pionieren Andy Warhol und Roy Lichtenstein entfaltet „Pop on Paper“ ein stilistisch wie thematisch breites Spektrum, das von Arbeiten so unterschiedlicher Künstler*innen wie Claes Oldenburg, James Rosenquist oder Elaine Sturtevant zu Allen Jones, Sigmar Polke und Maria Lassnig nach Europa und bis in die Gegenwart reicht. Mehr Information https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/pop-on-paper.html

 

Copyright Text: smb


Karl Lagerfeld. Fotografie

Die Retrospektive

08.03.2020 — 23.08.2020

Karl Lagerfeld: Selbstporträt (Ausschnitt), 2005, Foto © Karl Lagerfeld

Eine solche Ausstellung hat es in Mitteldeutschland noch nicht gegeben! Lagerfeld-Ausstellungen fanden bisher nur selten in Deutschland statt, u. a. in Essen, Hamburg und München (Museum Folkwang, Hamburger Kunsthalle und Haus der Kunst), vor allem aber international. Die Sonderausstellung „Karl Lagerfeld. Fotografie. Die Retrospektive“ im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) entstand in Zusammenarbeit mit Gerhard Steidl und Eric Pfrunder, die Kuratoren der Ausstellung sind, und vereint mehr als 300 Fotografien, die noch zu Lebzeiten gemeinsam mit Karl Lagerfeld eigens für die Präsentation im Landeskunstmuseum Sachsen-Anhalt ausgewählt und produziert wurden. Mehr Information www.kunstmuseum-moritzburg.de

 

Copyright Text: Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)


Monet. Orte

Claude Monet, Blick auf Bordighera, 1884, Öl auf Leinwand, 66 x 81,8 cm, Hammer Museum, Los Angeles, Sammlung Armand Hammer

Claude Monet, Steilküste von Aval, 1885, Öl auf Leinwand, 65 x 81 cm, Privatsammlung


Vom 22. Februar bis 1. Juni 2020 präsentiert das Museum Barberini die Ausstellung Monet. Orte.
Die in Zusammenarbeit mit dem Denver Art Museum organisierte Werkschau ist eine der umfangreichsten Retrospektiven, die dem Künstler jemals an einem deutschen Museum gewidmet worden ist. Anhand von über 100 Arbeiten spürt sie den Orten nach, aus denen Monet Inspiration für seine impressionistische Freilichtmalerei bezog – von Paris und den Seine-Dörfern Argenteuil, Vétheuil und Giverny bis zu Reisezielen wie London oder Venedig. Großzügig auf drei Stockwerke verteilt versammelt die Schau zahlreiche Schlüsselwerke aus sämtlichen Schaffensphasen und ist die erste Ausstellung, die Monets künstlerischen Werdegang im Hinblick auf die Kategorien Ortswahl und Ortsbewusstsein in den Blick nimmt.
Mehr Information www.museum-barberini.com
Copyright Text: Museum Barberini

Peter Lindbergh: Untold Stories

Kunstpalast, Düsseldorf

5. Februar bis 1. Juni 2020

 

Die Ausstellung Untold Stories ist die erste von Peter Lindbergh selbst kuratierte Werkschau. Der 1944 geborene und in Duisburg aufgewachsene Fotograf hat zwei Jahre an der Präsentation gearbeitet. Lindberghs Zusammenstellung von 140 Arbeiten aus den frühen 1980er-Jahren bis heute ermöglicht einen eingehenden Blick auf sein umfangreiches Œuvre und lädt zum Entdecken vieler bislang unerzählter Geschichten ein. Mehr Information www.kunstpalast.de

 

Copyright Text/Video: Kunstpalast Düsseldorf


EN PASSANT

Impressionismus in Skulptur

19. März bis 28. Juni 2020
Städel Museum, Ausstellungshaus

Edgar Degas (1834–1917) Kleine vierzehnjährige Tänzerin, 1881 Bronze H. 98 cm Europäische Privatsammlung © Städel Museum, Foto: Horst Ziegenfusz

Auguste Rodin (1840–1917) Das Haupt Johannes des Täufers, 1877/78 Terrakotta 30,5 × 23,7 × 21,1 cm Staatliche Kunsthalle Karlsruhe


Der Impressionismus fasziniert auch anderthalb Jahrhunderte nach seiner Entstehung weltweit. Vor allem die Malerei mit ihrem lockeren, skizzenhaften Pinselfluss, der reichen und hellen Farbpalette und den alltäglichen Sujets vermittelt ein Gefühl von Aufbruch und Modernität. Bis heute weniger erforscht und einem breiten Publikum unbekannt ist hingegen die Vielfalt des Impressionismus in der Skulptur. Dabei ist es historisch belegt, dass die Diskussion über den Impressionismus in der Skulptur mit der Präsentation von Edgar Degas’ Werk Kleine vierzehnjährige Tänzerin (1878/81) auf der sechsten Impressionisten-Ausstellung 1881 in Paris ihren Anfang nahm. Mehr Information www.staedelmuseum.de

 

Copyright Text/Video: Städel Museum


FANTASTISCHE FRAUEN

SURREALE WELTEN VON MERET OPPEN­HEIM BIS FRIDA KAHLO

Toyen, Der Paravent, 1966, Öl und Collage auf Leinwand, Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris © The Roger-Viollet Photoagency / VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Frida Kahlo, Selbstbildnis mit Dornenhalsband, 1940, Öl auf Leinwand, Collection of Harry Ransom Center, The University of Texas at Austin, Nickolas Muray Collection of Modern Mexican Art © Banco de México Diego Rivera Frida Kahlo Museums Trust/VG Bild-Kunst, Bonn 2019


13. FEBRUAR 24. MAI 2020

 

Zu Beginn des Ausstellungsjahrs 2020 präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt vom 13. Februar bis zum 24. Mai 2020 das groß angelegte Ausstellungsprojekt „Fantastische Frauen. Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo“, das den Künstlerinnen des Surrealismus gewidmet ist. Göttin, Teufelin, Puppe, Fetisch, Kindfrau oder wunderbares Traumwesen die Frau war das zentrale Thema surrealistischer Männerfantasien. Künstlerinnen gelang es zunächstals Partnerin oder Modell in den Kreis um den Gründer der Surrealisten-Gruppe, André Breton einzudringen. Allerdings zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass die Beteiligung von Künstlerinnen an der internationalen Bewegung wesentlich umfassender war als allgemein bekannt und bislang dargestellt. Die Schirn beleuchtet erstmals in einer großen Überblicksausstellung den weiblichen Beitrag zum Surrealismus. Was die Künstlerinnen von ihren männlichen Kollegen vor allem unterscheidet, ist die Umkehr der Perspektive: Durch Befragung des eigenen Spiegelbilds oder das Einnehmen verschiedener Rollen sind sie auf der Suche nach einem (neuen) weiblichen Identitätsmodell. Auch das politische Zeitgeschehen, die Literatur sowie außereuropäische Mythen und Religionen sind Themen, mit denen sich die Surrealistinnen in ihren Werken auseinandersetzen. Mehr Information www.schirn.de

 

Copyright Text: Schirn Kunsthalle Frankfurt


Fotografin unter Musikern LINDA McCARTNEY – The Sixties and more

Paul McCartney © Paul McCartney/Fotografin Linda McCartney/Courtesy Sammlung Reichelt und Brockmann

Janis Joplin, Big Brother and the Holding Company, New York, 1967 © Paul McCartney/Fotografin Linda McCartney/Courtesy Sammlung Reichelt und Brockmann


19. Januar bis 3. Mai 2020

 

Als die Amerikanerin Linda Eastman (1941–1998) Mitte der 1960er Jahre zu fotografieren beginnt, gerät sie unmittelbar in die Szene von Rock und Pop. Eine Presseeinladung öffnet ihr die Türen zu der Promotionparty der Rolling Stones auf der SS Sea Panther auf dem Hudson River. Hier beginnt ihre ungewöhnliche Karriere: „Es waren die Zeiten, als Jimi Hendrix aus heiterem Himmel in mein Apartment geschneit kam und ich mit Jim Morrison in Chinatown zum Essen ging. Einmal kaufte ich mit Janis Joplin Erdnussbutter für ein mitternächtliches Festmahl, ein andermal kurvte ich mit Jackson Browne mit der U-Bahn durch die Stadt.“ Außerdem trifft sie die Beatles und damit ihren späteren Ehemann Paul. Sie beobachtet die Entstehung des berühmten Covers zu Abbey Road, das gerade seinen 50. Geburtstag gefeiert hat, und gibt intimen Einblick in das Familienleben der McCartneys. Mehr Information www.ludwiggalerie.de

 

Copyright Text: LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen