Viele Museen zeigen ihre Ausstellungen auch online

Ausstellungen 2020/21

Kandinsky

November 20, 2020 - May 23, 2021

Museo Guggenheim Bilbao

Vasily Kandinsky
Striped (Rayé), November 1934
Oil with sand on canvas
81 × 100 cm
Solomon R. Guggenheim Museum, New York, Solomon R. Guggenheim Founding Collection 46.1022
© Vasily Kandinsky, VEGAP, Bilbao, 2020

As a pioneer of abstraction and a renowned aesthetic theorist, Vasily Kandinsky (b. 1866, Moscow; d. 1944, Neuilly-sur-Seine, France) is among the foremost artistic innovators of the early twentieth century. He endeavored to free painting from its ties to the natural world, and in so doing he discovered a new subject matter based solely on the artist’s “inner necessity” that would occupy him throughout his life. Drawn primarily from the Solomon R. Guggenheim Foundation’s rich holdings, this comprehensive exhibition of paintings and works on paper traces Kandinsky’s aesthetic evolution and spans his entire oeuvre. Further Information www.guggenheim-bilbao.eus

 

Copyright Text: Museo Guggenheim Bilbao


Der Löwe hat Hunger... Sammlungspräsentation

Bis 28. März 2021

Fondation Beyeler

 

 

 

Henri Rousseau, Der hungrige Löwe wirft sich auf die Antilope, 1898/1905 Öl auf Leinwand, 200,0 x 301,0 cm
Fondation Beyeler, Riehen / Basel, Sammlung Beyeler Foto: Robert Bayer, Basel

Wie der Löwe, der sich in Henri Rousseaus Gemälde hungrig auf die Antilope wirft, verspüren auch wir in der Fondation Beyeler einen mächtigen Hunger – und zwar auf Kunst: Gerade in so schwierigen Zeiten wie diesen ist es schön, sich daran zu erinnern, wie aufregend und faszinierend Kunst ist. Die neue Sammlungspräsentation zeigt bis zum 28.3.2021 in acht Räumen eine Auswahl legendärer Gemälde und Skulpturen, allesamt Meisterwerke der klassischen Moderne oder der Gegenwartskunst. Mehr Information www.fondationbeyeler.ch


Giacometti

Face to Face

10.10 2020 – 17.1 2021

Stockholm

Alberto Giacometti, La Clairière, 1950 Coll. Fondation Giacometti, Paris
© Estate of Alberto Giacometti / Bildupphovsrätt 2019

In the fall of 2020 Moderna Museet will present Alberto Giacometti (1901-1966) in a major retrospective exhibition. Giacometti forged a singular path within European Modernism, restlessly seeking a new language for sculpture as a “double of reality”. Throughout his life, Giacometti was in conversation with some of the most influential intellectuals of the twentieth century. By highlighting three writers – Georges Bataille, Jean Genet, and Samuel Beckett, with whom the artist sustained lasting friendships – the exhibition examines how these dialogues may be traced in Giacometti’s oeuvre. Presenting some 100 sculptures and paintings, the exhibition trails the evolution of Giacometti’s work from post-cubism through surrealism to post-war realism, with a special emphasis on his surrealist period. The exhibition is organized in close collaboration with the Fondation Giacometti, Paris. Further Information www.modernamuseet.se/stockholm/en/

 

Copyright Text: Moderna Museet Stockholm


Caspar David Friedrich und die Düsseldorfer Malerschule

Caspar David Friedrich
Lebensstufen, um 1834
Öl auf Leinwand
72,5 x 94 cm
© Museum der bildenden Künste, Leipzig
Foto: InGestalt  Michael Ehritt

Ernst Ferdinand Oehme
Bergkapelle im Winter, 1842
Öl auf Leinwand, 78x110
Privatsammlung © Sasa Fuis/ VAN HAM Kunstauktionen GmbH&Co. KG


Kunstpalast, Düsseldorf 15. Oktober 2020 bis 7. Februar 2021

 

Zu Lebzeiten stand Caspar David Friedrich (1774–1840) in einer spannungsvollen Beziehung zu den Vertretern der Düsseldorfer Landschaftsmalerei. Der künstlerische Austausch war von Gegensätzen und Kritik, aber auch von erstaunlichen Korrespondenzen geprägt. Mitte der 1830er-Jahre geriet Friedrichs Werk zunehmend in den Schatten der Düsseldorfer Malerschule. Die rund 120 Werke umfassende Ausstellung präsentiert den aufkommenden Geschmackswandel von der Romantik bis zu den Anfängen des Realismus. Erstmals tritt die sächsische Landschaftsmalerei in einen Dialog mit den Werken der Düsseldorfer Malerschule. Etwa 60 Werke Friedrichs werden gemeinsam mit den Arbeiten seiner Dresdener Malerfreunde wie Carl Gustav Carus (1789–1869), Ludwig Richter (1803–1884) und Ernst Ferdinand Oehme (1797–1855) präsentiert. Ihnen gegenübergestellt werden Hauptwerke der Düsseldorfer Vertreter Carl Friedrich Lessing (1808–1880), Andreas Achenbach (1815–1910 und Johann Wilhelm Schirmer (1807–1863).. Mehr Information www.kunstpalast.de

 

Copyright Text: Kunstpalast Düsseldorf


BE MODERN From Klee to Tuymans Exhibition 02.10.2020 > 24.01.2021

Royal Museums of Fine Arts of Belgium

The exhibition BE MODERN focuses on the RMFAB's collection of modern and contemporary art, gathering renowned Belgian and international artists. A selection of 150 paintings, sculptures, works on paper, installations and moving images depicts the modern history of visual arts.

The choice is as varied and rich as the collection itself and offers a chronological overview. Freedom and experimentation are the common thread running through the exhibition presenting three main themes. The first one is the emancipation of line and colour and the evolution towards a radically abstract visual language. The second theme concerns the use of materials, the change in the relationship to the object and the perspective of conceptual art. And the last one deals with the changing relationship between man and the world in the twentieth century and its existential questions. This exhibition is visually dynamic. It sheds new light on the museum collections and invites visitors to rediscover the great names of international modernism and its Belgian representatives. Further Information www.fine-arts-museum.be

 

Copyright Text/Images: Royal Museums of Fine Arts of Belgium


Soulages

Malerei 1946 - 2019
17. Oktober 2020 – 28. Februar 2021

Pierre Soulages, Peinture 89 × 130 cm, 7 juillet 1957 –1958. Öl auf Leinwand. Kunstbesitz der Landeshauptstadt Hannover, Sprengel Museum Hannover © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Pierre Soulages, Peinture 145 × 97,5 cm, début [Anfang] 1949. Öl auf Leinwand. Sammlung Domnick, Nürtingen © VG Bild-Kunst, Bonn 2020


Pierre Soulages gilt als eine der herausragenden Persönlichkeiten der gegenstandslosen Malerei des 20. Jahrhunderts und er ist der bekannteste lebende Künstler in Frankreich. Sein Œuvre schreibt sich seit über 70 Jahren, von seinen Anfängen kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bis heute, in die Geschichte der zeitgenössischen Kunst ein. Er ist auch im wortwörtlichen Sinn ein Jahrhundertkünstler. Am 24. Dezember 1919 im südfranzösischen Rodez geboren, feierte Pierre Soulages seinen 100. Geburtstag 2019 mit einer exklusiven Ausstellung im Pariser Louvre. Seine kreative Produktivität, die sich von frühester Zeit durch ein radikal künstlerisches Bewusstsein und eine beharrliche Haltung auszeichnet, hat er sich bis in die Gegenwart bewahrt wie seine jüngeren großformatigen Bilder in der Ausstellung eindrücklich beweisen. Die ihm gewidmete Retrospektive in Baden-Baden zeigt die Entwicklung seines Werkes in seiner – gerade angesichts der so außergewöhnlich langen Schaffensphase – beeindruckenden Kohärenz. Mehr Information www.museum-frieder-burda.de

 

Copyright Text: Museum Frieder Burda Baden-Baden


Impressionismus. Die Sammlung Hasso Plattner

Ab dem 5. September 2020 im Museum Barberini

Das Museum Barberini in Potsdam zeigt vom 5. September 2020 an dauerhaft die umfangreiche Sammlung impressionistischer Gemälde des Museumsgründers Hasso Plattner – darunter Meisterwerke von Monet, Renoir und Signac. Mit 34 Gemälden von Claude Monet sind außerhalb von Paris nirgends in Europa mehr Werke dieses Künstlers an einem Ort zu sehen. Potsdam wird damit eines der weltweit wichtigsten Zentren impressionistischer Landschaftsmalerei. So bietet das Museum Barberini neben seinen Wechselausstellungen in internationalen Kooperationen eine in Deutschland einmalige Sammlung.

Mehr Information www.museum-barberini.com

 

Copyright Text/Video: Museum Barberini


Dekadenz und dunkle Träume Der belgische Symbolismus

18.09.2020 bis 17.01.2021

Alte Nationalgalerie

Fernand Khnopff, Die Zärtlichkeit der Sphinx [Des Caresses], 1896, Öl auf Leinwand, 50 × 150 cm, © Musées royaux des Beaux-Arts de Belgique, Brüssel

Arnold Böcklin, Die Toteninsel, 1883, Öl auf Holz, 80 x 150 cm, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Andres Kilger


Der lustvolle Blick in den Abgrund, der übersteigerte Ästhetizismus einer übersättigten Gesellschaft, die sich zugleich in der Krise wähnte, der morbide Reiz zwischen Thanatos und Eros dies sind Themenfelder in der Kunst, die Ende des 19. Jahrhunderts insbesondere im belgischen Symbolismus ihren Ausdruck fanden.

Gegen die Entwicklung des Oberflächenreizes von Naturalismus und Impressionismus formiert sich in den 1880er Jahren eine neue Kunstströmung, deren Kennzeichen die Sinnlichkeit, Magie, tiefgründige Bedeutsamkeit wie auch die Irrationalität ist. Der Symbolismus enthält hier in bereits vielfach eine künstlerische Vorwegnahme der Traumdeutung von Freud, dessen gleichnamige Studie 1899 erschien.

Mehr Information https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/dekadenz-und-dunkle-traeume/

 

Copyright Text: smb


Max Beckmann

weiblich-männlich

Neue Laufzeit: 25. September 2020 bis 24. Januar 2021

Hamburger Kunsthalle

 

 

 

Max Beckmann (1884–1950)

 

Zwei Frauen (in Glastür), 1940

 

Öl auf Leinwand, 80 x 61 cm
Museum Ludwig, Köln

 

© VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

© Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_c006753

 

 

 

 

Max Beckmann. weiblich-männlich untersucht erstmals die zahlreichen, oft widersprüchlichen Rollen von Weiblichkeit und Männlichkeit in den Werken von Max Beckmann (1884–1950), einem großen Künstler der Moderne und kraftvollen Interpreten seiner Zeit. Mit rund 140 Gemälden, Plastiken und Arbeiten auf Papier zeigt die Ausstellung die eindrucksvolle Breite des Themas und ermöglicht ein tieferes Verständnis von Beckmanns facettenreicher Kunst. Wichtige Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland – darunter der Nachlass Beckmann, das Städel Museum, Frankfurt am Main, das Saint Louis Art Museum, Missouri /USA und das Stedelijk Museum in Amsterdam – ergänzen den umfangreichen Beckmann-Bestand der Hamburger Kunsthalle.
Die Ausstellung befragt Beckmanns Bilder sowohl auf ihre historische Bedeutung als auf ihre Aktualität für unsere Zeit. Seine prägnanten Selbstdarstellungen, seine Doppelbildnisse mit den Ehefrauen, die repräsentativen Porträts seiner Förderer und Mäzeninnen sowie mythologische und biblische Figurenbilder machen Grundkonstanten menschlichen Zusammenseins eindrucksvoll erfahrbar: Sie zei-gen Begehren, Hingabe und Widerstreit, Macht und Ohnmacht, Freiheitsdrang und Verschmelzung. Mehr Information www.hamburger-kunsthalle.de

Copyright Text: Hamburger Kunsthalle


Großes Welttheater –100 Jahre Salzburger Festspiele

26. JULI 2020 BIS 31. OKTOBER 2021

Hugo von Hofmannsthal, „Jedermann“, 1920 Regie: Max Reinhardt, Alexander Moissi (Jedermann), Johanna Terwin (Buhlschaft), © Archiv der Salzburger Festspiele/Foto Ellinger

„Richard Strauss: „Salome“, 2018, Dirigent: Franz Welser-Möst, Regie: Romeo Castellucci Anna Maria Chiuri (Herodias), © Salzburger Festspiele / Ruth Walz


Als Highlight des Jahres wird ab 26. Juli 2020 im Salzburg Museum ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert: Mit einer Landesausstellung blicken wir auf 100 Jahre Salzburger Festspiele zurück. Die erste Aufführung von Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ am 22. August 1920 auf dem Domplatz gilt als Gründungsdatum der Salzburger Festspiele. Unter dem Titel „Großes Welttheater“ ermöglicht die Landesausstellung im Salzburg Museum nun Einblicke in die Geschichte der Festspiele und ihre Entwicklung bis in die Gegenwart. Gemeinsam mit den Salzburger Festspielen wird von der Geschichte des weltweit bedeutenden Festivals für klassische Musik und darstellende Kunst erzählt.
Die Ausstellung lässt das Museum zur Bühne werden, auf der die Geschichte der Salzburger Festspiele lebendig wird. Film- und Tondokumente, Fotos, Kostüme, Requisiten, ein umfangreiches Archiv sowie Installationen international renommierter zeitgenössischer Künstler und Künstlerinnen tragen zu einem umfassenden Gesamterlebnis bei. Die Ausstellung folgt mit diesem Konzept der Überzeugung von Max Reinhardt, dass sich ein Theaterstück letztlich erst im Austausch mit seinem Publikum erfüllen kann. In diesem Sinne sind Besucher und Besucherinnen eingeladen, die Geschichte der Salzburger Festspielen aktiv zu erkunden.
Unter dem Motto „Vorhang auf!“ warten kreative Workshops und Führungen, interaktive Kinderstationen bieten die Möglichkeit, die Ausstellung individuell zu entdecken. Mehr Information www.salzburgmuseum.at

 

Copyright Text: Salzburg Museum


Karl Lagerfeld. Fotografie

Die Retrospektive

08.03.2020 — 06.01.2021

Karl Lagerfeld: Selbstporträt (Ausschnitt), 2005, Foto © Karl Lagerfeld

Eine solche Ausstellung hat es in Mitteldeutschland noch nicht gegeben! Lagerfeld-Ausstellungen fanden bisher nur selten in Deutschland statt, u. a. in Essen, Hamburg und München (Museum Folkwang, Hamburger Kunsthalle und Haus der Kunst), vor allem aber international. Die Sonderausstellung „Karl Lagerfeld. Fotografie. Die Retrospektive“ im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) entstand in Zusammenarbeit mit Gerhard Steidl und Eric Pfrunder, die Kuratoren der Ausstellung sind, und vereint mehr als 300 Fotografien, die noch zu Lebzeiten gemeinsam mit Karl Lagerfeld eigens für die Präsentation im Landeskunstmuseum Sachsen-Anhalt ausgewählt und produziert wurden. Mehr Information www.kunstmuseum-moritzburg.de

 

Copyright Text: Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)