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Ausstellungen 2021

THE MAGRITTE MACHINE

Museo Nacional Thyssen-Bornemisza
14 September 2021 to 30 January 2022

René Magritte
The Blank Signature , 1965
National Gallery of Art, Washington, Collection of Mr. and Mrs. Paul Mellon. © René Magritte, VEGAP, Madrid, 2021
René Magritte
One-Night Museum, 1927
Private collection. Courtesy Ludion Publishers. © René Magritte, VEGAP, Madrid, 2021

The Museo Nacional Thyssen-Bornemisza is holding the first retrospective in Madrid on the
Belgian artist and leading Surrealist René Magritte (1898-1967) since the exhibition held at the
Fundación Juan March in 1989. Its title, The Magritte machine, emphasises the repetitive and
combinatorial element present in the work of this painter, whose obsessive themes
constantly recur with innumerable variations. Magritte’s boundless imagination gave rise to a
very large number of audacious compositions and provocative images which alter the viewer’s
perception, question our preconceived reality and provoke reflection.

Further Information www.museothyssen.org

 

Copyright Text: Museo Nacional Thyssen-Bornemisza


Wiedereröffnung der Neuen Nationalgalerie

Die von Mies van der Rohe erbaute Neue Nationalgalerie, eine weltweit bewunderte Architekturikone, feiert nach sechsjähriger Sanierung ihre Wiedereröffnung mit drei Ausstellungen: eine für die gläserne Halle konzipierte Einzelausstellung von Alexander Calder, eine Einzelausstellung der Künstlerin Rosa Barba sowie die Rückkehr der Sammlung unter dem Titel „Die Kunst der Gesellschaft“.

Alexander Calder. Minimal / MaximalNeue Nationalgalerie mit „Têtes et Queue“ (1965) von Alexander Calder, 2014 © Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin / 2021 Calder Foundation, New York / Artist Rights Society (ARS), New York / Ute Zscharnt für David Chipperfield Architects

Die Kunst der Gesellschaft. 1900-1945. Sammlung der NationalgalerieRobert Delaunay, Tour Eiffel, 1928Öl auf Leinwand, 364 x 266,5 cm© Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Foto: Volker-H. Schneider

Die Kunst der Gesellschaft. 1900-1945. Sammlung der NationalgalerieErnst Ludwig Kirchner, Potsdamer Platz, 1914Erworben mit Unterstützung der Bundesrepublik Deutschland, der Kulturstiftung der Länder, der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Kultur-Stiftung der Deutschen Bank und anderer © Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin / Jörg P. Anders


Die Kunst der Gesellschaft
1900
-1945. Sammlung der Nationalgalerie
ab
22. August 2021 bis 2. Juli 2023

Eine
Sammlungspräsentation der Nationalgalerie Staatliche Museen zu
Berlin

Die
Neue Nationalgalerie präsentiert nach sechs Jahren sanierungsbe-
dingter
Schließung erstmals wieder die Hauptwerke der Klassischen Mo-
derne
aus der Sammlung der Nationalgalerie. „Die Kunst der Gesell-
schaft“
zeigt ca. 250 Gemälde und Skulpturen aus den Jahren 1900 bis
1945
, u. a. von Otto Dix, Hannah Höch, Ernst Ludwig Kirchner, Lotte La-
serstein
und Renée Sintenis. Die in der Ausstellung versammelten Kunst-
werke
reflektieren die gesellschaftlichen Prozesse einer bewegten Zeit:
Reformbewegungen
im Kaiserreich, Erster Weltkrieg, „Goldene“ Zwanzi-
ger
Jahre der Weimarer Republik, Verfemung der Avantgarde im Natio-
nalsozialismus
sowie Zweiter Weltkrieg und Holocaust spiegeln sich in
den
Werken wieder. Über eine reine Geschichte der Ästhetik hinaus führt
die
Sammlung eindrücklich den Zusammenhang von Kunst und Sozialge-
schichte
vor Augen. Dabei bietet der offene Grundriss der ikonischen Ar-
chitektur
von Mies van der Rohe vielfältige Perspektiven auf die unter-
schiedlichen
Strömungen der Avantgarde. Mehr Information www.smb.museum/home/

 

Copyright Text: smb museum


Neu Sehen. Die Fotografie der 20er und 30er Jahre

30. JUNI BIS 24. OKTOBER 2021

Städel Museum Frankfurt

Friedrich Seidenstücker, Ohne Titel (Zoologischer Garten Berlin, zwei Zebras von hinten), 1935

Die Weimarer Republik (1918–1933) war eine Zeit großer Innovationen in der modernen Fotografie. Zahlreiche Fotografinnen und Fotografen bedienten mit ihren Werken eine immer stärkere Nachfrage nach Bildern für Presse und Werbung oder publizierten ihre Aufnahmen in aufwendigen Fotobüchern. Ein Katalysator für diese Entwicklung war die Erfindung der Kleinbildkamera in den 20er Jahren, die eine bislang nie dagewesene Bewegungsfreiheit ermöglichte. Ungewöhnliche Blickwinkel, steile Auf- und Untersichten sowie Detailaufnahmen zeugen von einer neuen Experimentierfreude in der Fotografie. Als Schlagwort für diese moderne Ästhetik bürgerte sich der Begriff „Neu Sehen“ ein – eine Aufforderung, die man gleichermaßen auf das Fotografieren wie auf das Betrachten beziehen kann. Die Bildsprache wurde direkter, klarer und vielfach grafischer. In ihrer nüchternen Strenge entsprach sie dem Bedürfnis einer Gesellschaft, die nach der Katastrophe des Ersten Weltkriegs realitätsnahe Darstellungen bevorzugte.

Vom 30. Juni bis zum 24. Oktober 2021 beleuchtet das Städel Museum die unterschiedlichen Tendenzen in der Fotografie der Moderne. Anhand von einer Einführung und sieben thematischen Kapiteln vermittelt die Ausstellung „Neu Sehen. Die Fotografie der 20er und 30er Jahre“ einen Eindruck von den verschiedenen Gebrauchskontexten der Fotografie in der Zwischenkriegszeit. Sie gibt dabei auch immer wieder Ausblicke in die 30er Jahre, in der die Fotografie zunehmend als Kommunikationsmittel für die politische Propaganda der Nationalsozialisten instrumentalisiert wurde. Mehr Information https://staedelmuseum.de

 

Copyright Text: Städel Museum


In Lady Barclay’s Salon

Art and Photography around 1900

Stockholm, 19.6 2021 – 9.1 2022

Ferdinand Flodin, Greta Gustavsson Garbo, 1923

Eugène Jansson, Hornsgatan nattetid, Sign. 1902, Oil on canvas


Moderna Museet highlights pictorialism – a movement in photography that arose around 1900. The exhibition In Lady Barclay’s Salon – Art and Photography Around 1900 also includes paintings from the same period, treating visitors to a selection of nearly 300 works from the collections of Moderna Museet and Nationalmuseum.

Artists represented in the exhibition: Anna Boberg, Helmer Bäckström, Julia Margaret Cameron, Uno Falkengren, Gustaf Fjæstad, Ferdinand Flodin, Henry B. Goodwin, John Hertzberg, Gösta Hübinette, Eugène Jansson, Nicola Perscheid and Ture Sellman. Further Information www.modernamuseet.se

 

Copyright Text: Moderna Museet Stockholm


The Roaring Twenties

May 7, 2021 - September 19, 2021

Museo Guggenheim Bilbao

Max Ernst
Untitled, ca.1920
Collage with gouache, opaque white and graphite pencil on printed paper mounted on board
Kunsthaus Zürich, Graphic Works Collection
Gift, Erna and Curt Burgauer, 1980
© Max Ernst, VEGAP, Bilbao, 2021

László Moholy-Nagy
AXL II, 1927
Oil, graphite, and ink on canvas
94,1 × 74,1 cm
Solomon R. Guggenheim Museum, Nueva York
Donation, Gift, Mrs. Andrew P. Fuller, 1964
64.1754
© Estate of László Moholy-Nagy
Photo: Kristopher McKay


Humans’ desire to innovate reached its peak during the 20th century in the 1920s. This decade witnessed the development of ideas in many ways more progressive than those of today: ambitious urban plans were created; cities expanded swiftly; conventional role models in society and institutions such as marriage were questioned; minorities or segments of the population that had up until then experienced discrimination and repression, such as women or homosexuals, started to play a role in culture and politics; the working day was adapted to better meet the needs of workers meanwhile a growing leisure industry prospered; and an increasingly democratic mobility permeated all spheres of everyday life. Further Information www.guggenheim-bilbao.eus

 

Copyright Text: Museo Guggenheim Bilbao


Großes Welttheater –100 Jahre Salzburger Festspiele

26. JULI 2020 BIS 31. OKTOBER 2021

Hugo von Hofmannsthal, „Jedermann“, 1920 Regie: Max Reinhardt, Alexander Moissi (Jedermann), Johanna Terwin (Buhlschaft), © Archiv der Salzburger Festspiele/Foto Ellinger

„Richard Strauss: „Salome“, 2018, Dirigent: Franz Welser-Möst, Regie: Romeo Castellucci Anna Maria Chiuri (Herodias), © Salzburger Festspiele / Ruth Walz


Als Highlight des Jahres wird ab 26. Juli 2020 im Salzburg Museum ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert: Mit einer Landesausstellung blicken wir auf 100 Jahre Salzburger Festspiele zurück. Die erste Aufführung von Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ am 22. August 1920 auf dem Domplatz gilt als Gründungsdatum der Salzburger Festspiele. Unter dem Titel „Großes Welttheater“ ermöglicht die Landesausstellung im Salzburg Museum nun Einblicke in die Geschichte der Festspiele und ihre Entwicklung bis in die Gegenwart. Gemeinsam mit den Salzburger Festspielen wird von der Geschichte des weltweit bedeutenden Festivals für klassische Musik und darstellende Kunst erzählt.
Die Ausstellung lässt das Museum zur Bühne werden, auf der die Geschichte der Salzburger Festspiele lebendig wird. Film- und Tondokumente, Fotos, Kostüme, Requisiten, ein umfangreiches Archiv sowie Installationen international renommierter zeitgenössischer Künstler und Künstlerinnen tragen zu einem umfassenden Gesamterlebnis bei. Die Ausstellung folgt mit diesem Konzept der Überzeugung von Max Reinhardt, dass sich ein Theaterstück letztlich erst im Austausch mit seinem Publikum erfüllen kann. In diesem Sinne sind Besucher und Besucherinnen eingeladen, die Geschichte der Salzburger Festspielen aktiv zu erkunden.
Unter dem Motto „Vorhang auf!“ warten kreative Workshops und Führungen, interaktive Kinderstationen bieten die Möglichkeit, die Ausstellung individuell zu entdecken. Mehr Information www.salzburgmuseum.at

 

Copyright Text: Salzburg Museum