Viele Museen zeigen ihre Ausstellungen auch online

Ausstellungen 2022

Georgia O’Keeffe

23. Januar 2022 bis 22. Mai 2022

Fondation Beyeler

 

Öl auf Leinwand, 76,7 x 102,1 cm
Sammlung des Frederick R. Weisman Art Museum at the University of Minnesota, Minneapolis, Ankauf, 1937
© Georgia O’Keeffe Museum / 2021, ProLitteris, Zurich

 

Die Fondation Beyeler widmet die erste Ausstellung in ihrem Jubiläumsjahr Georgia O’Keeffe (18871986),
einer der bedeutendsten Malerinnen und Ikone der modernen amerikanischen Kunst. Mit 85 Werken aus
öffentlichen und privaten Sammlungen, vornehmlich aus den USA, bietet «Georgia O’Keeffe» einen
repräsentativen Einblick in das ebenso vielfältige wie überraschende Schaffen dieser aussergewöhnlichen
Künstlerin. Die Retrospektive ist eine seltene Gelegenheit für das europäische Publikum, das Werk Georgia
O’Keeffes, welches in Sammlungen ausserhalb der USA kaum vertreten ist, in dieser Tiefe zu entdecken.

Mehr Information www.fondationbeyeler.ch

 

Copyright Text: Fondation Beyeler


Swedish Acquisitions: Insights

Stockholm, 5.2 2022 – 24.4 2022

Nina Bondeson, Signora Canedotto som Hanna Brooman, 2014 (c) Nina Bondeson
Photo: Tobias Fischer / Moderna Museet

Anguish, fragmentation, and the visceral flow like an undercurrent through Moderna Museet’s first exhibition of the year – a selection of works from last year’s major acquisitions project. The initiative, which the museum has given the name Swedish Acquisitions 2021, resulted in the collection of 373 new works by 168 artists. 

For the first time, about sixty works from Swedish Acquisition 2021 will be presented in a group exhibition that opens in two stages during the spring. The first part, Insights, has the ambition to highlight art’s ability to be open and empathetic while expressing disagreeable and painful states. In several of the works, the home is of crucial importance alongside works which emphasize a physicality in connection with grief and healing. Further Information www.modernamuseet.se

 

Copyright Text: Moderna Museet Stockholm


ELECTRO. Von Kraftwerk bis Techno

9. Dezember 2021 bis 15. Mai 2022

Kraftwerk
Der Katalog– 1 2 3 4 5 6 7 8
Roboter
3D Konzert
K20, Kunstsammlung NRW, Düsseldorf
2013
© Peter Boettcher
Courtesy Sprüth Magers

Der Kunstpalast präsentiert seine erste große Ausstellung zum Thema Musik. Erstmals stellt ein Museum in Deutschland die über 100-jährige Geschichte der elektronischen Musik und ihrer Verbindungen zur Kunst so umfangreich dar. In über 500 teils interaktiven Exponaten werden multiperspektivisch die unter dem Begriff „elektroni­sche Musik“ gebündelten Musikrichtungen beleuchtet. Gezeigt werden Instrumente, selbstgebaute Klangerzeuger, Fotografien, Audioeinspielungen, Videos und Grafikdesign. Das Spektrum der Schau reicht von den ersten zukunftweisenden elektronischen Musikinstrumenten aus dem frühen 20. Jahrhundert bis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der zeitgenössischen elektronischen Klangproduktion. Neue Musikströmungen wie Detroit Techno, Chicago House und Hip-Hop aus den 1980er Jahren finden ebenso ihren akustischen und fotokünstlerischen Widerhall wie die in 1990er Jahren auf-kommende Rave-Kultur. Die spektakuläre Inszenierung des Gesamtwerks des 1970 von Ralf Hütter und Florian Schneider in Düsseldorf gegründeten Multimedia-Projekts Kraftwerk bildet einen Höhepunkt der von der Kunststiftung NRW und den Stadtwerken Düsseldorf geförderten Ausstellung im Kunstpalast.

Mehr Information www.kunstpalast.de

 

Copyright Text: Kunstpalast Düsseldorf


Becoming Famous. Peter Paul Rubens

22.10.2021 – 20.2.2022

Staatsgalerie Stuttgart

Peter Paul Rubens, Geronima
Spinola Spinola und ihre
Enkelin Maria Giovanna Serra,
um 1605/06, Staatsgalerie
Stuttgart © Foto: Staatsgalerie
Stuttgart

Peter Paul Rubens (1577–1640) gilt als erfolgreichster Maler des Barocks. Seine Werke zeichnet eine eindrucksvolle, farbenprächtige Bildsprache mit hohem Wiedererkennungswert aus. Bereits Rubens Zeitgenossen sind bereit, Höchstpreise für seine Werke zu zahlen. Doch wie gelingt es Rubens, zu einem Maler aufzusteigen, der in ganz Europa gefeiert wird?

Die Ausstellung zeigt, wie Rubens in Italien das Fundament für seinen späteren Erfolg legt: Er ist in Italien sowohl für den Herzogshof in Mantua als auch für die mächtigen Dogenfamilien in Genua tätig. Kontinuierlich erweitert er in den Jahren 1600 bis 1608 sein Netzwerk und gewinnt einflussreiche Adelige, Gelehrte und Diplomaten als Förderer. Zugleich nutzte er seine italienischen Jahre, um in Rom und andernorts die Kunst der Antike und Renaissance zu studieren.

Mit dem Doppelbildnis »Alte Dame mit jungem Mädchen« besitzt die Staatsgalerie eines der wenigen Porträts, die Rubens für die mächtigste Familien der Republik Genua fertigt. Es gilt bislang als einziges Rubensoriginal in der Sammlung. Inzwischen aber gibt es Hinweise, dass zwölf weitere Werke, die mit dem frühen Rubens, seinem Italienaufenthalt und den Anfängen seiner großen Werkstatt in Antwerpen in Verbindung stehen, auch Originale sein könnten. Die Forschungskampagne zu diesen Gemälden ist Anlass für die Ausstellung, die an die 100 Gemälde und Arbeiten auf Papier aus eigenem Bestand und Leihgaben aus Privatsammlungen und Museen zeigt. Mehr Information www.staatsgalerie.de

 

Copyright Text: Staatsgalerie Stuttgart


Nennt mich Rembrandt!

Durchbruch in Amsterdam

6. Oktober 2021 bis 30. Januar 2022

Städel Museum

Rembrandt Harmensz van Rijn (1606–1669)
Selbstbildnis mit Samtbarett und einem Mantel mit Pelzkragen,1634
Eichenholz, 58,4 × 47,7 cm
Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie
Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie - Christoph Schmidt

Das Städel Museum feiert im Herbst dieses Jahres den größten Künstler des niederländischen 17. Jahrhunderts: Rembrandt van Rijn. Die Ausstellung „Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam“ betrachtet erstmalig die Erfolgsgeschichte Rembrandts vom jungen, ambitionierten Künstler aus Leiden hin zum berühmten Meister in Amsterdam. 60 Kunstwerke Rembrandts treten dafür in Dialog mit Bildern anderer Künstler seiner Zeit. Die Schau vereint den bedeutenden Frankfurter Bestand an Arbeiten Rembrandts, darunter Die Blendung Simsons (1636), mit herausragenden Leihgaben internationaler Museen. Insgesamt rund 140 Gemälde, Druckgrafiken und Zeichnungen von Rembrandt und seinen Zeitgenossen – aus dem Amsterdamer Rijksmuseum, der Gemäldegalerie Berlin, der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, der National Gallery in London, dem Museo Nacional del Prado in Madrid oder der National Gallery of Art in Washington – beleuchten den eindrucksvollen Aufstieg und Durchbruch des Künstlers in den Jahren 1630 bis zur Mitte der 1650er-Jahre. Mehr Information www.staedelmuseum.de

 

Copyright Text: Städel Museum


Revolusi! Indonesia

Independent

The Rijksmuseum, the national museum of the Netherlands, presents Revolusi! Indonesia Independent, from 11 February to 5 June 2022.

 

 

Kawan-kawan revolusi, Sudjojono, 1947, Collection of the Presidential Palace of the Republic of Indonesia

 

 


The major exhibition - curated by Dutch and Indonesian curators - offers an international perspective on the struggle for independence of Indonesia from the Dutch Colonial Empire during the 1945-1949 period. It features 7 works on loan from the Presidential Palace of the Republic of Indonesia, which are being displayed internationally for the first time. Mehr Information www.rijksmuseum.nl

 

Copyright Text: Rijksmuseum Amsterdam


Alice Neel: People Come First

September 17, 2021 - February 6, 2022

Museo Guggenheim Bilbao

Alice Neel
Elenka, 1936
Oil on canvas
61 × 50.8 cm
The Metropolitan Museum, New York, Gift of Richard Neel and Hartley S. Neel, 1987
© The Estate of Alice Neel, Bilbao, 2021

Alice Neel
Georgie Arce No. 2, 1955
Oil on canvas
76.2 × 55.9 cm Framed: 83.5 × 62.9 cm
Collection of Lonti Ebers
© The Estate of Alice Neel, Bilbao, 2021


Alice Neel (b. 1900; d. 1984) is one of the most radical artists of the 20th century. A fervent advocate for social justice, humanism, and the dignity of people, she considered herself a “collector of souls.” Her works reflect the spirit of an era, the inner history of New York, focusing on those who experienced injustice as a result of sexism, racism, or capitalism, as well as those who combatted it. Showcasing her inclusive, democratic spirit, Neel painted people from a range of backgrounds and social statuses.

Further Information www.guggenheim-bilbao.eus

 

Copyright Text: Museo Guggenheim Bilbao


THE MAGRITTE MACHINE

Museo Nacional Thyssen-Bornemisza
14 September 2021 to 30 January 2022

René Magritte
The Blank Signature , 1965
National Gallery of Art, Washington, Collection of Mr. and Mrs. Paul Mellon. © René Magritte, VEGAP, Madrid, 2021
René Magritte
One-Night Museum, 1927
Private collection. Courtesy Ludion Publishers. © René Magritte, VEGAP, Madrid, 2021

The Museo Nacional Thyssen-Bornemisza is holding the first retrospective in Madrid on the
Belgian artist and leading Surrealist René Magritte (1898-1967) since the exhibition held at the
Fundación Juan March in 1989. Its title, The Magritte machine, emphasises the repetitive and
combinatorial element present in the work of this painter, whose obsessive themes
constantly recur with innumerable variations. Magritte’s boundless imagination gave rise to a
very large number of audacious compositions and provocative images which alter the viewer’s
perception, question our preconceived reality and provoke reflection.

Further Information www.museothyssen.org

 

Copyright Text: Museo Nacional Thyssen-Bornemisza


Wiedereröffnung der Neuen Nationalgalerie

Die von Mies van der Rohe erbaute Neue Nationalgalerie, eine weltweit bewunderte Architekturikone, feiert nach sechsjähriger Sanierung ihre Wiedereröffnung mit drei Ausstellungen: eine für die gläserne Halle konzipierte Einzelausstellung von Alexander Calder, eine Einzelausstellung der Künstlerin Rosa Barba sowie die Rückkehr der Sammlung unter dem Titel „Die Kunst der Gesellschaft“.

Alexander Calder. Minimal / MaximalNeue Nationalgalerie mit „Têtes et Queue“ (1965) von Alexander Calder, 2014 © Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin / 2021 Calder Foundation, New York / Artist Rights Society (ARS), New York / Ute Zscharnt für David Chipperfield Architects

Die Kunst der Gesellschaft. 1900-1945. Sammlung der NationalgalerieRobert Delaunay, Tour Eiffel, 1928Öl auf Leinwand, 364 x 266,5 cm© Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Foto: Volker-H. Schneider

Die Kunst der Gesellschaft. 1900-1945. Sammlung der NationalgalerieErnst Ludwig Kirchner, Potsdamer Platz, 1914Erworben mit Unterstützung der Bundesrepublik Deutschland, der Kulturstiftung der Länder, der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Kultur-Stiftung der Deutschen Bank und anderer © Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin / Jörg P. Anders


Die Kunst der Gesellschaft
1900
-1945. Sammlung der Nationalgalerie
ab
22. August 2021 bis 2. Juli 2023

Eine
Sammlungspräsentation der Nationalgalerie Staatliche Museen zu
Berlin

Die
Neue Nationalgalerie präsentiert nach sechs Jahren sanierungsbe-
dingter
Schließung erstmals wieder die Hauptwerke der Klassischen Mo-
derne
aus der Sammlung der Nationalgalerie. „Die Kunst der Gesell-
schaft“
zeigt ca. 250 Gemälde und Skulpturen aus den Jahren 1900 bis
1945
, u. a. von Otto Dix, Hannah Höch, Ernst Ludwig Kirchner, Lotte La-
serstein
und Renée Sintenis. Die in der Ausstellung versammelten Kunst-
werke
reflektieren die gesellschaftlichen Prozesse einer bewegten Zeit:
Reformbewegungen
im Kaiserreich, Erster Weltkrieg, „Goldene“ Zwanzi-
ger
Jahre der Weimarer Republik, Verfemung der Avantgarde im Natio-
nalsozialismus
sowie Zweiter Weltkrieg und Holocaust spiegeln sich in
den
Werken wieder. Über eine reine Geschichte der Ästhetik hinaus führt
die
Sammlung eindrücklich den Zusammenhang von Kunst und Sozialge-
schichte
vor Augen. Dabei bietet der offene Grundriss der ikonischen Ar-
chitektur
von Mies van der Rohe vielfältige Perspektiven auf die unter-
schiedlichen
Strömungen der Avantgarde. Mehr Information www.smb.museum/home/

 

Copyright Text: smb museum