Viele Museen zeigen ihre Ausstellungen auch online

Wien

Joseph Beuys

Denken. Handeln. Vermitteln.

Belvedere 21

Joseph Beuys, Honigpumpe am Arbeitsplatz, 1974-1977

Louisiana Museum of Modern Art, Humlebaek, Dänemark, Dauerleihgabe: Museumsfonden af 7 December, 1966 / Bildrecht, Wien 2021

Joseph Beuys hat ab den 1960er-Jahren neue Denkansätze geschaffen, die in ihrer Vielfalt noch heute zeitgenössisch wirken. Mit seiner Erweiterung des Kunstbegriffs und dem Konzept der Sozialen Plastik wurde er weltberühmt. Die Kunst – so Beuys’ Leitgedanke – solle auf der sozialen, politischen, geistigen und wissenschaftlichen Ebene wirksam werden und damit integraler Bestandteil unseres Denkens und Handelns sein. Zum hundertsten Geburtstag des Ausnahmekünstlers ist dessen Werk aktueller denn je.

Um die Begriffe Denken, Handeln und Vermitteln rankt sich auch die Präsentation im Belvedere 21.

Mehr Information www.belvedere.at

 

Copyright Text: Belvedere Wien


Faces. Die Macht des Gesichts

12. Februar bis 24. Mai 2021 ALBERTINA

August Sander
Handlanger, 1928
Gelatin silver print
© Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur - August Sander Archiv, Köln; BILDRECHT, Wien, 2020

Die Ausstellung Faces in der ALBERTINA präsentiert Porträts der deutschen Zwischenkriegszeit. Ausgangspunkt dafür ist Helmar Lerskis herausragende Fotoserie Verwandlungen durch Licht (1935/36). In den 1920er- und 30er-Jahren erneuern Fotografinnen und Fotografen das Verständnis des klassischen Porträts radikal: Ihre Aufnahmen dienen nicht mehr der Darstellung der Persönlichkeit eines Menschen, sondern fassen das Gesicht als nach ihren Vorstellungen inszenierbares Material auf. Über das fotografierte Gesicht werden sowohl ästhetische Überlegungen der Avantgarde als auch gesellschaftliche Entwicklungen der Zwischenkriegszeit dargestellt. Experimente mit neuer Formensprache, das Verhältnis zwischen Individuum und Typ, feministische Rollenspiele und politische Ideologien treffen aufeinander und erweitern damit das Verständnis der Porträtfotografie.

Mehr Information www.albertina.at 

 

Copyright Text: ALBERTINA Wien


Gerhard Richter: Landschaft

Gerhard Richter Venedig,1986

Öl auf Leinwand, 86 x 121 cm

Museum Frieder Burda,Baden-Baden

© Gerhard Richter2020

Die Ausstellung ist im Bank Austria Kunstforum Wien von 1. Oktober 2020 bis 7. März 2021 zu sehen und entsteht in Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich.

Wien – Allen Umständen zum Trotz hat sich das Bank Austria Kunstforum Wien entschlossen, an seinem Ausstellungsprogramm festzuhalten. Nicht zuletzt, weil die langjährig geplante Herbstausstellung einen in Wien ganz besonders seltenen Gast in das Ausstellungshaus auf der Freyung holt: Gerhard Richter (geboren 1932 in Dresden, lebt und arbeitet in Köln), der als der bedeutendste lebende Maler der Welt gilt, zeigt im Bank Austria Kunstforum Wien eine Retrospektive seiner Landschaftsbilder. Wie kaum ein anderes Sujet hat die Landschaft Richters künstlerisches Interesse gefesselt und ihn immer wieder zu neuen Bildlösungen angetrieben: Die Ausstellung „Gerhard Richter: Landschaft“ versammelt über 130 Bilder, Zeichnungen, Druckgrafiken, Fotoarbeiten, Künstlerbücher und Objekte von 50 internationalen Leihgeberinnen und Leihgebern. Das Projekt unterstreicht die Wichtigkeit dieses Genres für den deutschen Künstler, der dieses Jahr seinen 88. Geburtstag gefeiert hat. Es ist die bis dato größte Ausstellung weltweit, die ausschließlich Richters Landschaften gewidmet ist – einem Genre, mit dem er sich seit 1963 durchgehend beschäftigt hat. Einige der im Bank Austria Kunstforum Wien ausgestellten Werke sind bisher noch nie öffentlich gezeigt worden. Mehr Information www.kunstforumwien.at/de

 

Copyright Text: Bank Austria Kunstforum Wien


Schwarz Weiß & Grau

07. Dezember 2020 14. März 2021

Robert Longo
Ohne Titel (Ping), 2007
Kohle
© Robert Longo

In der Propter Homines Halle zeigt die ALBERTINA in beeindruckenden Künstlerräumen großformatige Werke aus der eigenen Sammlung. So unterschiedlich die hier gezeigten Künstlerinnen und Künstlerarbeiten alle eint, dass sie Meister der Kohle und des Bleistifts sind. Sie erschaffen allein mittels Hell-Dunkel-Kontrasten eine bunte,mannigfaltige Welt.Vertretene KünstlerInnen: Eduard Angeli, Jim Dine, Sonja Gangl, Hauenschild Ritter, William Kentridge, Ulrike Lienbacher, Robert Longo, Alois Mosbacher, Florentina Pakosta,  Max Weiler, Rainer Wölz.

Mehr Information www.albertina.at 

 

Copyright Text: ALBERTINA Wien

 


My Generation. Die Sammlung Jablonka

Die Ausstellung ist von 2. Oktober 2020 bis 11. April 2021 zu sehen.

Eric Fischl
The Krefeld Project: The Bedroom. Scene 1, 2002
Öl auf Leinwand
ALBERTINA, Wien – The JABLONKA Collection © Eric Fischl / Bildrecht, Wien, 2020

Philip Taaffe
Künstliches Paradies (Tumulus),
Mischtechnik auf Leinwand
ALBERTINA, Wien – The JABLONKA Collection © Philip Taaffe


Die Sammlung Jablonka ist eine der profiliertesten Sammlungen zur amerikanischen und deutschen Kunst der 1980er-Jahre. Sie umfasst Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, mit denen Rafael Jablonka jahrelang gearbeitet, deren Werke er gezeigt und gesammelt hat. Dabei war es über Jahrzehnte sein Grundsatz, immer mehrere Werke aus verschiedenen Schaffensphasen zu erwerben. Erstmals in der ALBERTINA gibt der 1952 geborene Kunsthändler, Galerist und Kurator Einblick in die Sammlung – mit dem Fokus auf seine eigene Generation.

Mehr Information www.albertina.at 

 

Copyright Text: ALBERTINA Wien