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Wien

Wilhelm Leibl - Gut sehen ist alles!

Wilhelm Leibl
Selbstbildnis, 1891
Pinsel in Schwarz und Deckweiss, Feder in Schwarz und schwarze Kreide, Randlinie mit Grafitstift, aufgezogen auf Karton
Kunsthaus Zürich, Grafische Sammlung, 1931 © Kunsthaus Zürich

Gefördert von Courbet, beeinflusst von Manet und geschätzt von van Gogh, gehört Wilhelm Leibl (1844–1900) zu den wichtigsten Vertretern des Realismus in Europa. Im Mittelpunkt seines Werks steht die ungeschönte Darstellung des Menschen. Mit seinem Rückzug von der Stadt aufs Land begründete er eine moderne Figurenmalerei, in der die Naturwahrheit über der Idylle und der Erzählfreude der traditionellen Genremalerei steht. Richtschnur war für Leibl nicht, dass ein Modell schön, sondern dass es „gut gesehen“ wurde.

Die Ausstellung mit Leihgaben aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Tschechien, der Schweiz und den USA entstand in Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich. Die Ausstellung ist von 31. Jänner bis 30. August 2020 zu sehen. Mehr Information www.albertina.at 

 

Copyright Text: ALBERTINA Wien


Renate Bertlmann

CARLONE CONTEMPORARY

Das Belvedere präsentiert 2020 in der Reihe CARLONE CONTEMPORARY die Arbeit der Multimediakünstlerin Renate Bertlmann für den österreichischen Pavillon der Biennale von Venedig 2019: ein Feld roter Messer-Rosen. Sie zeigt sinnliche Blumen aus Muranoglas mit messerscharfen Klingen im Blütenkelch. Der Gegensatz zwischen Fragilität und Aggression weist Parallelen zur Dualität der Fresken im Carlone-Saal des Belvedere auf. Mehr Information www.belvedere.at

 

Copyright Text: Belvedere Wien

Abbildung Discordo ergo sum, Austrian Pavillon, BiennaleArte 2019
© Bildrecht, Wien, 2019, Foto: Sophie Thun