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Wien

KLIMT. INSPIRED BY VAN GOGH, RODIN, MATISSE...

3. Februar 2023 bis 29. Mai 2023

Unteres Belvedere

Henri Matisse, Das Mädchen mit grünen Augen, 1908

Foto: Ben Blackwell © Succession H. Matisse / Bildrecht, Wien 2022

San Francisco Museum of Modern Art, bequest of Harriet Lane Levy

 

Gustav Klimt, Johanna Staude, 1917/1918

Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien

 


Welche Werke von Vincent van Gogh hat Gustav Klimt tatsächlich gekannt? Wie vertraut war
dieser mit den Arbeiten von Henri Matisse? Gemeinsam mit dem Van Gogh Museum in
Amsterdam folgt das Belvedere den Spuren zurück zu jenen Avantgardekünstler*innen, die den
Meister der Wiener Moderne nachweislich beeinflussten.

Eine weitreichende Schau präsentiert im Unteren Belvedere die Einflüsse bedeutender
internationaler Künstler*innen auf das Schaffen von Gustav Klimt. Die ausgewählten Vergleiche
seiner Bilder mit Kunstwerken, die ihn nachweislich inspiriert haben, ermöglichen
spannungsvolle Konfrontationen mit Arbeiten von Lawrence Alma-Tadema, Margaret
Macdonald-Mackintosh und Jan Toorop, Claude Monet und Auguste Rodin oder Vincent van
Gogh und Henri Matisse. Wie haben sie Klimt inspiriert, wie übersetzte er diese Einflüsse in seine
eigene Bildsprache?

Grundlage der Ausstellung ist ein umfangreiches Forschungsprojekt im Belvedere und dem Van
Gogh Museum mit dem Ziel der Erforschung, welche Werke internationaler moderner Kunst in
Wien um 1900 ausgestellt oder gesammelt wurden. Dafür wurden wichtige Ausstellungsorte wie
die Secession oder die Galerie Miethke, aber auch weniger bekannte Einrichtungen und
bedeutende österreichische Privatsammlungen wie die von Carl Reininghaus oder der Familie
Wittgenstein gründlich untersucht. Darüber hinaus wurden zeitgenössische Publikationen
ausgewertet und Klimts Reisetätigkeit nach Hinweisen auf Ausstellungs- und Galeriebesuche
nachverfolgt.

Mehr Information www.belvedere.at

 

Copyright Text: Belvedere


Piktorialismus

3.2. bis 26.4.2023

ALBERTINA MODERN, Wien

Rudolf Koppitz
Bewegungsstudie, 1926
Gummidruck
ALBERTINA, Wien, Dauerleihgabe der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt

Mit der Ausstellung Piktorialismus beleuchtet die ALBERTINA erstmals ein bedeutendes
Kapitel in der Geschichte der österreichischen Fotografie. Kurz vor 1900 entwickelt sich
eine Bewegung, deren Hauptanliegen die Gleichstellung der Fotografie mit der bildenden
Kunst ist. Hierzulande entsteht ein lebendiges, vor allem von wohlhabenden Amateuren wie
Heinrich Kühn, getragenes, international tätiges Netzwerk. Sie unterhalten
enge
Beziehungen zur progressiven Kunstszene
der Wiener Secession und bringen mit Hilfe
aufwändiger Drucktechniken bildgewaltige, an der Malerei geschulte Kompositionen
hervor
. Auch die gewerbliche Porträtfotografie wurde maßgeblich durch den Piktorialismus
beeinflusst.

Einen späten Höhepunkt erlangte die Kunstfotografie zudem in den 1920er Jahren durch
Rudolf Koppitz und andere berühmte Studentinnen und Studenten der ehemaligen k.u.k.
(kaiserlich und königlichen) Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien.

Mehr Information www.albertina.at

 

Copyright Text: ALBERTINA MODERN