Auf meiner Webseite präsentiere ich einen kleinen Querschnitt weltweit stattfindender Kulturereignisse.

"Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit"                        Friedrich Schiller

Viel Spaß beim Lesen.


Viele Museen zeigen ihre Ausstellungen online

Ausstellungen 2020

SHEELA GOWDA. IT.. MATTERS

Sheela Gowda
Ausstellungsansicht / Installation view Lenbachhaus, 2020, Foto / photo: Lenbachhaus, Simone Gänsheimer
© Sheela Gowda

31. März 26. Juli 2020

 

Sheela Gowda (*1957 in Bhadravati, Indien) lebt und arbeitet in Bengaluru. Das Lenbachhaus zeigt ihre erste museale Einzelausstellung in Deutschland.Für ihre raumfüllenden Installationen verwendet Gowda landesspezifische Materialien, die durch Beschaffenheit, Farbe oder Geruch eine narrative Atmosphäre erzeugen und zugleich metaphorische Kraft entfalten. Der künstlerische Einsatz von Kuhdung, Kumkum-Pulver, Kokosfasern, Haaren, Nadeln, Fäden, Steinen, Teerfässern oder Abdeckplanen verbindet Vorstellungen von Handwerk und von Alltagsgebrauch mit poetischer Aufladung und bezieht sich auf das städtische wie ländliche Leben in Indien. Mehr Information www.lenbachhaus.de

 

Copyright Text: Lenbachhaus


Der Semperbau am Zwinger mit der Gemäldegalerie Alte Meister und der Skulpturensammlung bis 1800 wird am 29. Februar 2020 wiedereröffnet

Italienische Malerei 14. bis 17. Jahrhundert Gemäldegalerie Alte Meister und Skulpturensammlung bis 1800
© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: H.C. Krass

Nach sieben Jahren umfangreicher Sanierung öffnet am Samstag, den 29. Februar 2020, der Semperbau am Zwinger wieder seine Türen. Erstmals präsentieren die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) Werke ihrer weltberühmten Gemäldegalerie Alte Meister und Skulpturensammlung bis 1800 im direkten Dialog.

Rund um Raffaels „Sixtinische Madonna“ erwartet das Publikum eine einzigartige Reise durch die europäische Kunstgeschichte. Die Konzeption der neuen Dauerausstellung folgt einer Unterteilung nach geografischen Schulen und Epochen und wird einzelne Hauptthemen der jeweiligen Zeit in den Blick nehmen. Meisterwerke wie Giorgiones „Schlummernde Venus“, Rembrandts „Ganymed“ oder Bellottos Dresdner Veduten werden als Schlüsselwerke eindrucksvoll in Szene gesetzt.

Wegweisend für die vollständig überarbeitete Dauerausstellung ist die Integration der Skulpturensammlung: Die bedeutende Dresdner Antikensammlung wird nach zehn Jahren im Schaudepot des Albertinum nun imposant im Semperbau präsentiert. Sie findet ihr neues Zuhause in der Antikenhalle, einer großen Halle im Erdgeschoss des Ostflügels, die ursprünglich für die historische Gipsabgusssammlung von Anton Raphael Mengs vorgesehen war. Plastiken und Skulpturen aus Renaissance und Barock sind im mit Tageslicht gefluteten Skulpturengang im ersten Obergeschoss neu installiert. Kleinbronzen, Büsten und Marmorwerke stehen im direkten Austausch zu ausgewählten Gemälden. Im Deutschen Pavillon im Erdgeschoss ist eine Auswahl an Mengs‘schen Abgüssen zu sehen. Im Stockwerk darüber verbinden sich Kunstgenuss und Gaumenfreude im neu erschaffenen Café Algarotti, das zum Verweilen einlädt.

Mehr Information www.skd.museum/

 

Copyright Text: Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD)

Antikenhalle Gemäldegalerie Alte Meister und Skulpturensammlung bis 1800
© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: H.C. Krass


Edward Hopper

26. Januar – 17. Mai 2020

In ihrer Frühjahrsausstellung 2020 zeigt die Fondation Beyeler Werke von Edward Hopper (1882–1967), einem der bedeutendsten amerikanischen Maler des 20. Jahrhunderts. Hopper wurde in Nyack, New York, geboren. Nach einer Ausbildung zum Illustrator studierte er bis 1906 Malerei an der New York School of Art. Neben der intensiven Beschäftigung mit deutscher, französischer und russischer Literatur boten besonders Maler wie Diego Velázquez, Francisco de Goya, Gustave Courbet und Édouard Manet dem jungen Künstler wichtige Orientierungspunkte.

Den Schwerpunkt der Ausstellung in der Fondation Beyeler bilden Hoppers ikonische Darstellungen der unendlichen Weite amerikanischer Landschaft und Stadtlandschaft. Es handelt sich dabei um ein Thema, das bisher kaum in den Fokus von Ausstellungen zu Edward Hopper gerückt wurde, aber von zentraler Bedeutung für das Verständnis und die Rezeption seines Werks ist. Die Ausstellung umfasst Aquarelle und Ölgemälde der 1910er- bis 1960er-Jahre und gewährt damit einen umfänglichen und spannenden Einblick in den Facettenreichtum der Hopper’schen Malerei. 

Organisiert von der Fondation Beyeler in Kooperation mit dem Whitney Museum of American Art, New York, in dessen Beständen sich die weltweit grösste Hopper-Sammlung befindet.

Two or three things I know about Edward Hopper

Als weiteres Highlight wird in einem Ausstellungsraum der 3D-Kurzfilm Two or Three Things I Know about Edward Hopper des renommierten Regisseurs und Fotografen Wim Wenders (Der Himmel über Berlin; Don’t Come Knocking) gezeigt. Die von Edward Hoppers ‚American Spirit‘ angeregten Aufnahmen sind in spektakulärer 3D-Projektion zu sehen. Mehr Information www.fondationbeyeler.ch/hopper/

 

Copyright Text: Fondation Beyeler Video: Wim Wenders

 


Walid Raad

Let’s be honest, the weather helped

Walid Raad, Sweet Talk Commissions (Solidere: 1994–1997), 2018. Film still. Courtesy the artist & Sfeir-Semler Gallery Beirut / Hamburg © Walid Raad

Moderna Museet, Stockhom, 15 February – 10 May 2020

 

In photographs, videotapes, sculptures, texts and mixed media installations Walid Raad explores how violence affects bodies, minds, culture and traditions. Playfully, he creates artworks that are at once dizzying, imaginative and illuminating. The exhibition at Moderna Museet is Walid Raad’s largest exhibition in the Nordic countries, and he will return several times this spring to guide visitors and perform his walkthrough performance Kicking the Dead and/or Les Louvres. Further information www.modernamuseet.se

 

Copyright Text: Moderna Museet


Raffael in Berlin. Die Madonnen der Gemäldegalerie

13. Dezember 2019 – 26. April 2020

Eine Sonderpräsentation der Staatlichen Museen zu Berlin anlässlich des Raffael-Jubiläums 2020
 
Anlässlich des 500. Todestags von Raffael widmen die Staatlichen Museen zu Berlin einem der bedeutendsten Künstler der italienischen Renaissance drei Sonderausstellungen 2019/2020. Den Start macht die Gemäldegalerie im Dezember 2019: In einer fokussierten Sonderpräsentation werden erstmals die fünf berühmten Raffael Madonnenbilder aus eigenem Bestand mit einer hochkarätigen Leihgabe der National Gallery in London in Dialog treten. Mehr Information https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/raphael-in-berlin.html

 

Copyright Text: smb

Copyright Abbildung: Raffael, Madonna mit den Nelken (The Madonna of the Pinks / La Madonna dei Garofani), um 1506-07 © The National Gallery, London.


VERTIGO

Op Art und eine Geschichte des Schwindels 15201970

23. November 2019 19. April 2020

Gianni Colombo After Structures, 19661967 Installationsansicht GallerialObelisco, Rom, 1966 Archivio Gianni Colombo, Mailand,Foto: Archivio Gianni Colombo, Mailand,© Archivio Gianni Colombo,Mailand

Unter dem Titel »Vertigo« zeigt das Kunstmuseum Stuttgart ein breites Spektrum an Werken der Op Art von den 1950er-Jahren bis 1970 und ihrer Vorläufer im 16. bis 18. Jahrhundert. Charakteristisch für diese Werke ist, dass sie sinnliche Erfahrungen ermöglichen, die nicht nur auf den Sehsinn beschränkt bleiben, sondern den gesamten Körper miteinbeziehen. Die Präsentation umfasst rund 100 Tafelbilder, Reliefs und (kinetische) Objekte sowie installative Arbeiten, Erfahrungsräume und computergenerierte Kunst. »Vertigo« wurde in Kooperation mit dem mumok Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien realisiert.

Mehr Information www.kunstmuseum-stuttgart.de

 

Copyright Text: Kunstmuseum Stuttgart


David Hockney Die Tate zu Gast

1. Februar bis 10. Mai 2020

Im Frühjahr 2020 widmet das Bucerius Kunst Forum mit David Hockney. Die Tate zu Gast einem der bedeutendsten Gegenwartskünstler eine umfassende Schau. Die retrospektiv angelegte Ausstellung entstand in Kooperation mit der Tate London und umfasst rund 100 Werke, die größtenteils aus der Sammlung des britischen Museums stammen. Im Fokus steht David Hockneys vielseitiges Schaffen als Maler, Zeichner und Grafiker. Mit Gemälden wie The First Marriage(A Marriage of Styles I),Mr and Mrs Clark and Percyoder My Parents sind einige der Hauptwerke des Künstlers zum ersten Mal in einer Ausstellung in Deutschland versammelt.

Mehr Information www.buceriuskunstforum.de

 

Copyright Text: Bucerius Kunst Forum Hamburg

David Hockney: George Lawson and Wayne Sleep, 1972–1975, Tate, London, © David Hockney, © Foto: Tate, London 2019

David Hockney: My Parents, 1977, Tate, London, © David Hockney, © Foto: Tate, London 2019



Operation Night Watch to start at the Rijksmuseum

 

On 8 July 2019 the Rijksmuseum starts Operation Night Watch. It will be the biggest and most wide-ranging research and conservation project in the history of Rembrandt’s masterpiece. The goal of Operation Night Watch is the long-term preservation of the painting. The entire operation will take place in a specially designed glass chamber so the visiting public can watch. 

Never before has such a wide-ranging and thorough investigation been made of the condition of The Night Watch. The latest and most advanced research techniques will be used, ranging from digital imaging and scientific and technical research, to computer science and artificial intelligence. The research will lead to a better understanding of the painting’s original appearance and current state, and provide insight into the many changes that The Night Watch has undergone over the course of the last four centuries. The outcome of the research will be a treatment plan that will form the basis for the restoration of the painting.

Operation Night Watch can also be followed online from 8 July 2019 at rijksmuseum.nl/nightwatch


Copyright Text/Image/Video: Rijksmuseum Amsterdam

Photos of the "Operation Night Watch" by Patricia Sigerist