Auf meiner Webseite präsentiere ich einen kleinen Querschnitt weltweit stattfindender Kulturereignisse.

"Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit"                        Friedrich Schiller

Viel Spaß beim Lesen.


Viele Museen zeigen ihre Ausstellungen auch online

Ausstellungen 2021

Captivate!

Modefotografie der 90er. Kuratiert von Claudia Schiffer

Erstmalig kuratiert Claudia Schiffer, Fashion-Insiderin und Modeikone, eine Ausstellung. Zusammen mit dem Kunstpalast Düsseldorf lädt sie zu einer Zeitreise in die Modewelt der 90er Jahre ein – eine Ära, die bis heute Standards setzt.

15.9.2021 - 9.1.2022

Portraits Claudia Schiffer © 2021 Cloudy Film Limited

Michel Comte
Kristy Hume, Nadja Auermann, Nadège du Bospertus, Claudia Schiffer, Carla Bruni, Linda Evangelista, Naomi Campbell, Christy Turlington, Shalom Harlow, Brandi Quinones, 1994
MICHEL COMTE ESTATE/AIM AG


Supermodel Claudia Schiffer, globale Fashion-Ikone und Insiderin der Modeszene, nimmt die Besucher*innen des Düsseldorfer Kunstpalastes mit auf eine persönliche Zeitreise in die Modewelt der 90er Jahre. In der ersten von ihr kuratierten Ausstellung versammelt sie legendäre Modefotograf*innen, Designer*innen sowie ihre berühmten Model-Kolleginnen, deren Energie und Visionen gemeinsam das Jahrzehnt geprägt haben. Mehr Information https://www.kunstpalast.de/schiffer

 

Copyright Text: Kunstpalast Düsseldorf


KATHARINA SIEVERDING

DIE SONNE UM MITTERNACHT SCHAUEN

28.08.2021 09.01.2022

Museum Frieder Burda Baden-Baden

Katharina Sieverding, Transformer Cyan Solarisation 5 A/B, 1973/74, Farbfotografie, Acryl, Stahlrahmen, 2-teilig, je 190 x 125 cm, © Katharina Sieverding, VG Bild-Kunst; Fotos © Klaus Mettig, VG Bild-Kunst

Die Künstlerin Katharina Sieverding führt bei der Pressekonferenz auch die Journalisten durch die Ausstellung. Im Hintergrund sieht man einen Teil von Katharina Sieverding, THE GREAT WHITE WAY GOES BLACK, IX/1977 Farbfotografie, Acryl, Stahlrahmen 300 x 500 cm Installationsansicht der Ausstellung: Katharina Sieverding – Close Up, KW Institute for Contemporary Art Berlin, 2005 © Katharina Sieverding, VG Bild-Kunst, Bonn 2021

 

Foto: Patricia Sigerist

DIE SONNE UM MITTERNACHT SCHAUEN (BLUE) SDO/NASA, 2010-2015

Digitale Filmprojektion auf der Fassade des Museums Frieder Burda. Im Vordergrund die Skulptur von Joan Miró, Femme, Monument, 1970

 

Foto: Patricia Sigerist

Katharina Sieverding reiht sich ein in die Phalanx der großen deutschen künstlerischen Positionen seit
den 1970er Jahren, deren „Epizentrum“ vor allem das Rheinland war: Die Künstlerin (in Prag geboren
und im Ruhrgebiet aufgewachsen, lebt und arbeitet in Düsseldorf). Als Bühnenbildnerin ausgebildet,
verlor sie schon früh jede Angst vor dem großen Format, als Studentin von Joseph Beuys übte sie
sich darin, ihre schöpferische Energie konsequent für politische Belange einzusetzen. Und als
Künstlerin reizte sie gekonnt die vielfältigen technischen Möglichkeiten des Mediums aus
. Das Museum Frieder Burda zeigt nun in Kooperation mit den Deichtorhallen Hamburg eine
umfangreiche Übersichtsausstellung der Künstlerin und spannt dabei einen Bogen durch alle
Werkphasen von Videoarbeiten vom Ende der 1960er-Jahre über die bildgewaltigen Selbstporträt-
Serien der 1970er-Jahre bis hin zu gegenwärtigen Produktionen. Diese umfassen auch neue Arbeiten
wie das aktuelle Werk Gefechtspause, das sich mit dem Lockdown während der Corona- Krise
beschäftigt. Mit der Ausstellung von Katharina Sieverding schließt das Haus an die Reihe von
monografischen Ausstellungen fotografie- basierter Positionen wie die von Gregory Crewdson,
Andreas Gursky, Rodney Graham sowie des Street Art Künstlers JR an, die immer auch die
Inszenierungsmöglichkeiten und große Bandbreite des technischen Mediums gegenüber der Malerei
ausgelotet haben.

Die Ausstellung ist kuratiert von Udo Kittelmann in Zusammenarbeit mit Katharina Sieverding.

In Ergänzung zu Katharina Sieverdings großen Ausstellung im Museum Frieder Burda in Baden-Baden DIE SONNE UMMITTERNACHT SCHAUEN, zeigt der Salon Berlin des Museum Frieder Burda anlässlich der Berlin Art Week die
Ausstellung KATHARINA SIEVERDING. HEADLINES (03.09.2021 – 26.09.2021)

Mehr Information www.museum-frieder-burda.de
 

Copyright Text: Museum Frieder Burda


Moderne Zeiten Industrie im Blick von Malerie und Fotografie

Bis 26. September 2021 Bucerius Kunst Forum Hamburg

Bernd und Hilla Becher: Förderturm, Fosse Noeux no. 13, Frankreich, 1972 © Estate Bernd & Hilla Becher, represented by Max Becher; courtesy Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur – Bernd and Hilla Becher Archive, Cologne

Oskar Nerlinger: An die Arbeit, 1930, Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) © S. Nerlinger Foto: Punctum/Bertram Kober

Bis zum 26. September 2021 zeigt das Bucerius Kunst Forum eine umfassende Schau zur Darstellung von Industrie in Malerei und Fotografie – ein absolutes Novum. Nie zuvor wurde die künstlerische Auseinandersetzung mit der Entstehung und Entwicklung von Industrie und den damit einhergehenden Wandel von Landschaft und Arbeit im Dialog der beiden Medien beleuchtet.

Moderne Zeiten. Industrie im Blick von Malerei und Fotografie versammelt knapp 30 Gemälde und rund 170 Fotografien und spannt einen zeitlichen Bogen vom Beginn der Industrialisierung bis heute, von der Romantik bis zur zeitgenössischen Fotografie. Bildgewaltig macht die Ausstellung deutlich, wie sich die künstlerische Industriedarstellung über einen Zeitraum von 175 Jahren verändert hat und dokumentiert damit zugleich eindrucksvoll die Geschichte der Industrie in Europa und schlaglichtartig darüber hinaus. Zu sehen sind Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern wie Adolph von Menzel, Léon-Auguste Mellé, Hugo van Werden, Albert Renger-Patzsch, August Sander, Conrad Felixmüller, Oskar Nerlinger, Franz Radziwill, Walker Evans, Otto Steinert, Evelyn Richter, Bernd und Hilla Becher, Robert Voit, Heinrich Heidersberger, Thomas Struth oder Inge Rambow.

Mehr Information www.buceriuskunstforum.de

 

Copyright Text: Bucerius Kunst Forum


Erwin Olaf

Unheimlich schön

Der Schriftzug am Eingang der Kunsthalle München. © Patricia Sigerist  

Eine ausführliche Biografie begrüßt die Besucher am Anfang der Ausstellung.

© Patricia Sigerist


14. Mai bis 26. September 2021

Kunsthalle München

 

April Fool 2020
11.30am
2020
© Erwin Olaf
Courtesy Galerie Ron Mandos Amsterdam

In den Niederlanden gehört der Fotograf Erwin Olaf (*1959) zu den berühmtesten Künstlern der Gegenwart. Nun widmet ihm die Kunsthalle München die erste große Retrospektive in Deutschland. Ausgewählte Fotografien, Videos, Skulpturen und Multimediainstallationen aus vierzig Schaffensjahren zeigen in loser Chronologie Olafs Entwicklung vom analog zum digital arbeitenden Künstler, vom rebellischen Foto-Journalisten der 1980er- zum raffinierten Geschichtenerzähler der 2000er-Jahre.

 

INSZENIERTE WELTEN
Erwin Olaf ist ein Meister der inszenierten Fotografie. Für die Verwirklichung seiner Serien arbeitet er unter anderem mit Bühnen- und Maskenbildner*innen zusammen. Er erschafft eigene Welten, die unserer Alltagswelt zum Verwechseln ähneln und dennoch Rätsel aufgeben. Hinter ihrer makellos-plakativen, aus Film- und Werbeindustrie entlehnten Ästhetik werden gesellschaftskritische Fragen nach Selbstbestimmung, Gleichberechtigung oder Demokratie verhandelt. Bewusst gestaltet Olaf die Erzählungen seiner Bilder bedeutungsoffen: Es bleibt den Betrachter*innen überlassen, sich den Anspielungen gegenüber zu öffnen und die Leerstellen mit eigenen Assoziationen und Interpretationen zu füllen.

Mehr Information www.kunsthalle-muc.de

 

Copyright Text: Kunsthalle München


Night Fever: Designing Club Culture

On now until Sunday, 9 January 2022,
V&A Dundee

 

Night Fever: Designing Club Culture is the first major exhibition exploring the relationship between club culture and design from the 1960s to today.

Palladium, New York, 1985.

Discotheque Flash Back, Borgo San Dalmazzo, ca. 1972.


Delving into iconic clubs in New York, Paris, Florence, Manchester, London, Beirut, Berlin – and towns and cities across Scotland – the exhibition uncovers the progressive and subversive history of nightclub design, and its far-reaching influence on popular culture.

As spaces for adventure and escape, nightclubs have always encouraged experimental and radical design – from Studio 54 to the Haçienda. Discover how architecture, art, fashion, graphics, lighting, performance and sound all come together to create an immersive sensory experience where design, music and technology meet on the dancefloor.Further Information www.vam.ac.uk/dundee

 

Copyright Text/Photos: V&A Dundee


Spätgotik. Aufbruch in die Neuzeit

Wegen des anhaltend hohen Publikumszuspruchs wird die Sonder-
ausstellung „Spätgotik. Aufbruch in die Neuzeit“ in der Gemäldega-
lerie um einen Monat bis einschließlich 3. Oktober 2021 verlängert.
Ursprünglich ging die Laufzeit der Ausstellung bis zum 5. September
2021. Zusätzlich wird die Öffnungszeit der Gemäldegalerie ab dem 2.
September 2021 donnerstags bis 20 Uhr verlängert.

Peter Hemmel, Glasmalerei mit der Heiligen Katharina, Straßburg, 1481, © Hessisches Landesmuseum Darmstadt

Albrecht Dürer, Christus in der Rast, Nürnberg, um 1492/93, © Staatliche Kunsthalle Karlsruhe / Annette Fischer / Heike Kohler


Mit der ersten umfassenden Ausstellung widmet sich die Berliner Gemäldegalerie der Kunst der Spätgotik im deutschsprachigen Raum. Angeregt durch niederländische Entwicklungen veränderten sich ab den 1430er-Jahren die künstlerischen Ausdrucksmittel: Licht und Schatten, Körper und Raum wurden zunehmend wirklichkeitsnah dargestellt. Mit der Erfindung der Drucktechnik fanden diese Neuerungen eine massenhafte Verbreitung. Trotz ihrer religiösen Zweckbestimmung wurden Bilder immer stärker als Kunst wahrgenommen; Künstler erlangten überregionale Berühmtheit. Mit rund 130 Objekten hochkarätige Leihgaben sowie zentrale Werke aus den Beständen der Staatlichen Museen zu Berlin werden in der Gegenüberstellung verschiedener Kunstgattungen die medialen Innovationen des 15. Jahrhunderts und die Kunst der Spätgotik in ihrer Vielfalt erlebbar. Mehr Information www.smb.museum/home/

 

Copyright Text: smb museum