Auf meiner Webseite präsentiere ich einen kleinen Querschnitt weltweit stattfindender Kulturereignisse.

"Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit"                        Friedrich Schiller

Viel Spaß beim Lesen.


Viele Museen zeigen ihre Ausstellungen auch online

Ausstellungen 2020

Russische Avantgarde im Museum Ludwig – Original und Fälschung Fragen, Untersuchungen, Erklärungen

Museum Ludwig 26. September 2020 bis 3. Januar 2021

Installationsansicht
Russische Avantgarde im Museum Ludwig – Original und Fälschung. Fragen, Untersuchungen, Erklärungen,
Museum Ludwig, Köln 2020
Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln/ Chrysant Scheewe

Immer mehr Museen öffnen sich nach langer Tabuisierung für einen transparenten Umgang mit nicht authentischen Arbeiten und tauschen Erkenntnisse aus. Mit einer Studioausstellung zur Russischen Avantgarde stellt sich das Museum Ludwig den Fragen nach Authentizität in seiner Sammlung. Die Russische Avantgarde bildet dank Peter und Irene Ludwig – neben Pop Art und Picasso – einen Sammlungsschwerpunkt des Museums: Sie umfasst 600 Arbeiten aus der Zeit von 1905 bis 1930, darunter rund 100 Gemälde. Mehr Information www.https://museenkoeln.de/portal/Russische-Avantgarde-im-Museum-Ludwig-Original-und-Faelschung

 

Copyright Text: Museum Ludwig


GEORGES BRAQUE. TANZ DER FORMEN

10. Oktober bis 24. Januar 2021

Georges Braque: Le duo / Das Duo, Anfang 1937, Centre Pompidou, Musée national d'art moderne, Paris © VG Bild-Kunst, Bonn 2020 © Foto: Centre Pompidou, MNAM-CCI / Philippe Migeat / Dist. RMN-GP

Das Bucerius Kunst Forum widmet ab Herbst 2020 GeorgesBraque eine retrospektive Ausstellung. Erstmals seit über 30 Jahren wird sein malerisches Werk in Deutschland umfassend präsentiert. Braque gilt als der Initiator des Kubismus und ist einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts.Die chronologisch aufgebaute Ausstellung spürt mit 80 Werken seiner erstaunlichen schöpferischen Vielfalt nach: vom fauvistischen Frühwerk, über die Entwicklung des Kubismus bis zu den letzten, nahezu abstrakten Serien der Nachkriegszeit. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou, Musée national d'art moderne, Paris, aus deren Sammlung der Großteil der Leihgaben stammt

Mehr Information www.buceriuskunstforum.de

 

Copyright Text: Bucerius Kunst Forum Hamburg


RAMIN HAERIZADEH, ROKNI HAERIZADEH UND HESAM RAHMANIAN

3. September bis 13. Dezember 2020
"EITHER HE'S DEAD OR MY WATCH HAS STOP­PED" GROUCHO MARX (WHILE GETTING THE PATI­ENT'S PULSE)

Schirn Presse Haerizadeh Haerizadeh Rahmanian 2020 Courtesy the artists 2020 Ramin Haerizadeh, Rokni Haerizadeh, Hesam Rahmanian, O You People!, 2020, Detail, Acryl, Gips und Epoxid auf wasserfesten MDF-Platten, 1600 x 1700 cm, Courtesy die Künstler und Galerie Isabelle van den Eynde, Dubai

Die raum­grei­fen­den Instal­la­tio­nen von Ramin Haeri­z­a­deh, Rokni Haeri­z­a­deh und Hesam Rahma­nian entfüh­ren in eine eigene Welt. Die irani­schen Künst­ler erschaf­fen über­ra­schende Begeg­nun­gen, die die Aufmerk­sam­keit auf dring­li­che poli­ti­sche und soziale Konflikte der Gegen­wart rich­ten und Macht­me­cha­nis­men genauso hinter­fra­gen wie norma­tive Geschlech­ter­rol­len oder die Kunst­welt. Die SCHIRN präsen­tiert die erste Einzel­aus­stel­lung des Trios in Deutsch­land. Ihrem Prin­zip des work in progress folgend, führen Haeri­z­a­deh, Haeri­z­a­deh und Rahma­nian neue und beste­hende Werke zu einer immer­si­ven Instal­la­tion zusam­men. Ausgangs­punkt und Herz­stück der Ausstel­lung ist ein eigens für die SCHIRN entstan­de­nes, monu­men­ta­les Boden­ge­mälde – ein dich­tes Geflecht aus Erzäh­lun­gen und Refe­ren­zen. Es wird von weite­ren Arbei­ten ergänzt, darun­ter Skulp­tu­ren, Colla­gen und Video­ar­bei­ten. Basis und Zentrum der künst­le­ri­schen Arbeit des Trios ist ihr Haus in Dubai. Hier entste­hen im Prozess des gemein­sa­men Lebens und Arbei­tens ihre Kunst­werke und Ausstel­lun­gen – häufig im Austausch mit Freun­din­nen und Freun­den oder ande­ren Künst­le­rin­nen und Künst­lern. So umfasst die SCHIRN Ausstel­lung etwa auch zwei Textil­skulp­tu­ren der ägyp­ti­schen Künst­le­rin Hoda Tawa­kol. Gemäß ihrer Defi­ni­tion des Kollek­tivs arbei­ten die Künst­ler in ihrem jeweils eige­nen Stil sowohl zusam­men wie auch unab­hän­gig vonein­an­der. Immer wieder kreist ihr Werk um die Krisen des Nahen Ostens, um Exil und Migra­tion. Mit melan­cho­li­scher Poesie und beißen­den Humor verwan­deln Heari­z­a­deh, Haeri­z­a­deh und Rahma­nian düstere Szenen in kari­ka­tur­hafte Grotes­ken, die das Abstruse der globa­li­sier­ten Welt spie­geln. Mehr Information www.schirn.de

 

Copyright Text: SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT


Mary Quant extended at V&A Dundee

Mary Quant and models at a footwear launch in 1967. © PA Prints 2008

27 August to 17 January 2021

Mary Quant disrupted the fashion establishment, connecting with an energised, youthful audience looking for something fresh and fun. From rising hemlines to androgynous shapes and styling, Quant captured the zeitgeist of the moment.

This exhibition is the first international retrospective on the iconic British designer who started a fashion revolution that a whole generation wanted to take part in.

Quant designed clothes that made people feel good, making quality designer fashion affordable through her playful brand, signified by the trademark daisy.

Quant encouraged a new age of feminism, inspiring young women to rebel against the traditional clothing worn by their mothers and grandmothers. Her shop Bazaar opened in 1955, the year after World War Two food rationing ended, her playful designs a colourful reaction against the drab austerity of post-war London.

Quant is famous for popularising the miniskirt, but her designs offered many different versions of femininity, challenging the conventional gender stereotypes of post-war Britain.

Key objects featured within the exhibition include the pioneering ‘Wet Collection’ PVC rainwear, a jute miniskirt, and designs that playfully subverted menswear – at a time when women were still banned from wearing trousers in formal settings such as restaurants. Further Information www.vam.ac.uk/dundee

 

Copyright Text: vam.ac.uk


Katharina Grosse. It Wasn’t Us

Katharina Grosse, I Think This Is a Pine Tree, 2013, Ausstellungsansicht „Wall Works“, Hamburger Bahnhof, 2013, © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Thomas Bruns, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Die Malerei von Katharina Grosse kann überall auftauchen. Ihre raumgreifenden Arbeiten sind multidimensionale Bildwelten, in denen Wände, Decken, Objekte und ganze Gebäude und Landschaften mit leuchtenden Farben überzogen sind. Für die Ausstellung „It Wasn’t Us“ hat die Künstlerin die Historische Halle des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin sowie den Außenbereich hinter dem Gebäude in ein expansives Bild verwandelt, das die bestehende Ordnung des musealen Raums radikal destabilisiert. Mehr Information https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/katharina-grosse.html

 

Copyright Text: smb.museum


Thierry Mugler

Couturissime

bis 28. Februar 2021

bis 28. Februar 2021 Kunsthalle München

Die Ausstellung Thierry Mugler: Couturissime präsentiert rund 150 Haute-Couture- und Prêt-à-porter-Outfits des visionären Couturiers, Regisseurs, Fotografen, Parfümeurs und Tänzers, die größtenteils noch nie ausgestellt wurden, sowie Accessoires, Bühnenkostüme, Videos, nahezu unbekannte Entwurfszeichnungen und Archivmaterialien. Zahlreiche Werke berühmter Modefotografen runden die Schau ab.

 

Aktuelle Informationen erhalten Sie hier und in unserem Newsletter.

 

Copyright Text/Video: Kunsthalle München


SHEELA GOWDA. IT.. MATTERS

Sheela Gowda
Ausstellungsansicht / Installation view Lenbachhaus, 2020, Foto / photo: Lenbachhaus, Simone Gänsheimer
© Sheela Gowda

31. März 18. Oktober 2020

 

Sheela Gowda (*1957 in Bhadravati, Indien) lebt und arbeitet in Bengaluru. Das Lenbachhaus zeigt ihre erste museale Einzelausstellung in Deutschland.Für ihre raumfüllenden Installationen verwendet Gowda landesspezifische Materialien, die durch Beschaffenheit, Farbe oder Geruch eine narrative Atmosphäre erzeugen und zugleich metaphorische Kraft entfalten. Der künstlerische Einsatz von Kuhdung, Kumkum-Pulver, Kokosfasern, Haaren, Nadeln, Fäden, Steinen, Teerfässern oder Abdeckplanen verbindet Vorstellungen von Handwerk und von Alltagsgebrauch mit poetischer Aufladung und bezieht sich auf das städtische wie ländliche Leben in Indien. Mehr Information www.lenbachhaus.de

 

Copyright Text: Lenbachhaus


Der Semperbau am Zwinger mit der Gemäldegalerie Alte Meister und der Skulpturensammlung bis 1800 wird am 29. Februar 2020 wiedereröffnet

Italienische Malerei 14. bis 17. Jahrhundert Gemäldegalerie Alte Meister und Skulpturensammlung bis 1800
© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: H.C. Krass

Nach sieben Jahren umfangreicher Sanierung öffnet am Samstag, den 29. Februar 2020, der Semperbau am Zwinger wieder seine Türen. Erstmals präsentieren die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) Werke ihrer weltberühmten Gemäldegalerie Alte Meister und Skulpturensammlung bis 1800 im direkten Dialog.

Rund um Raffaels „Sixtinische Madonna“ erwartet das Publikum eine einzigartige Reise durch die europäische Kunstgeschichte. Die Konzeption der neuen Dauerausstellung folgt einer Unterteilung nach geografischen Schulen und Epochen und wird einzelne Hauptthemen der jeweiligen Zeit in den Blick nehmen. Meisterwerke wie Giorgiones „Schlummernde Venus“, Rembrandts „Ganymed“ oder Bellottos Dresdner Veduten werden als Schlüsselwerke eindrucksvoll in Szene gesetzt.

Wegweisend für die vollständig überarbeitete Dauerausstellung ist die Integration der Skulpturensammlung: Die bedeutende Dresdner Antikensammlung wird nach zehn Jahren im Schaudepot des Albertinum nun imposant im Semperbau präsentiert. Sie findet ihr neues Zuhause in der Antikenhalle, einer großen Halle im Erdgeschoss des Ostflügels, die ursprünglich für die historische Gipsabgusssammlung von Anton Raphael Mengs vorgesehen war. Plastiken und Skulpturen aus Renaissance und Barock sind im mit Tageslicht gefluteten Skulpturengang im ersten Obergeschoss neu installiert. Kleinbronzen, Büsten und Marmorwerke stehen im direkten Austausch zu ausgewählten Gemälden. Im Deutschen Pavillon im Erdgeschoss ist eine Auswahl an Mengs‘schen Abgüssen zu sehen. Im Stockwerk darüber verbinden sich Kunstgenuss und Gaumenfreude im neu erschaffenen Café Algarotti, das zum Verweilen einlädt.

Mehr Information www.skd.museum/

 

Copyright Text: Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD)

Antikenhalle Gemäldegalerie Alte Meister und Skulpturensammlung bis 1800
© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: H.C. Krass


Operation Night Watch to start at the Rijksmuseum

 

On 8 July 2019 the Rijksmuseum starts Operation Night Watch. It will be the biggest and most wide-ranging research and conservation project in the history of Rembrandt’s masterpiece. The goal of Operation Night Watch is the long-term preservation of the painting. The entire operation will take place in a specially designed glass chamber so the visiting public can watch. 

Never before has such a wide-ranging and thorough investigation been made of the condition of The Night Watch. The latest and most advanced research techniques will be used, ranging from digital imaging and scientific and technical research, to computer science and artificial intelligence. The research will lead to a better understanding of the painting’s original appearance and current state, and provide insight into the many changes that The Night Watch has undergone over the course of the last four centuries. The outcome of the research will be a treatment plan that will form the basis for the restoration of the painting.

Operation Night Watch can also be followed online from 8 July 2019 at rijksmuseum.nl/nightwatch


Copyright Text/Image/Video: Rijksmuseum Amsterdam

Photos of the "Operation Night Watch" by Patricia Sigerist