Auf meiner Webseite präsentiere ich einen kleinen Querschnitt weltweit stattfindender Kulturereignisse.

"Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit"                        Friedrich Schiller

Viel Spaß beim Lesen.


Viele Museen zeigen ihre Ausstellungen auch online

Ausstellungen 2021

Zanele Muholi

 

Zanele Muholi, Bona, Charlottesville, 2015

800 × 503 mm, Fotografie, Gelatinesilberdruck auf Papier

© Zanele Muholi, Erworben mit Mitteln des Africa Acquisitions Committee 2017

26. November 2021 bis 13. März 2022

 

Zanele Muholi bezeichnet sich selbst als visuelle*r Aktivist*in und dokumentiert seit den frühen 2000er Jahren das Leben der Schwarzen LGBTQIA+-Community Südafrikas in eindrücklichen, intimen Fotografien. Vom 26. November 2021 bis 13. März 2022 wird im Gropius Bau die erste umfassende Einzelausstellung Muholis in Deutschland zu sehen sein. Neben weniger bekannten, frühen Bildserien umfasst die Ausstellung aktuelle Arbeiten und macht so die gesamte Bandbreite der fotografischen Praxis Muholis erfahrbar, in der Themen wie Sexualpolitik, rassistische Gewalt, gemeinschaftlicher Widerstand und Selbstbehauptung verhandelt werden. Die Fotografien Muholis stellen dabei nicht nur eine Geste der Ermächtigung dar, sondern fordern immer wieder den heteronormativen Blick heraus – und eröffnen gleichzeitig ein Netzwerk von Verwandtschaftlichkeit und neue Bildgeschichten. Serien wie Faces and Phases sowie Brave Beauties bilden ein wachsendes visuelles Archiv von Schwarzen queeren und trans Identitäten und legen Zeugnis von all denjenigen ab, die ihr Leben riskieren, um angesichts von Repression und Diskriminierung authentisch zu leben. Mehr Information www.berlinerfestspiele.de

 

Copyright Text: Gropius Bau Presse und Kommunikation


NOLDE UND DER NORDEN

16. OKTOBER 2021 BIS 23. JANUAR 2022

Bucerius Kunst Forum Hamburg

Emil Nolde: Melkmädchen I, 1903, Nolde Stiftung Seebüll, Öl auf Leinwand, 64,5 x 83 cm, Fotocredit: Fotowerkstatt Elke Walford, Hamburg, und Dirk Dunkelberg, Berlin Fotobesitz: Nolde Stiftung Seebüll © Nolde Stiftung Seebüll

Wo liegen die Anfänge des weltbekannten, in seiner Heimat tief verwurzelten
und wegen seiner Anhängerschaft zum Nationalsozialismus kritisch zu
betrachtenden Künstlers Emil Nolde? Die Ausstellung Nolde und der Norden geht
dieser Frage nach und beleuchtet die weitgehend unerforschten Arbeiten des
Künstlers, die in seiner Zeit in Dänemark von 1900 bis 1902 entstanden sind.
Die Schau deckt Motive und stilistische Elemente auf, die in den
darauffolgenden Jahren charakteristisch für Nolde wurden. Erstmals wird der
Einfluss der dänischen Künstlerinnen und Künstler auf Noldes Schaffen
systematisch aufgezeigt. Rund 80 Werke Noldes stehen 25 Gemälden dänischer
Künstlerinnen und Künstler der Zeit, wie Georg Achen, Anna Ancher, Vilhelm
Hammershøi, Carl Holsøe, Peter Ilsted, Viggo Johansen, Peder Severin Krøyer,
Julius Paulsen und Laurits Andersen Ring gegenüber.

Mehr Information www.buceriuskunstforum.de

 

Copyright Text: Bucerius Kunst Forum


Fantastisch Real

Belgische Moderne von Ensor bis Magritte

15. Oktober 2021 bis 6. März 2022

Kunsthalle München

 

Gustave Van De Woestyne, Die zwei Frühlinge, 1910
75 × 66 cm, Öl auf Leinwand
Königliches Museum für Schöne Künste Antwerpen
Sammlung KMSKA – Flämische Gemeinschaft (CC0), Foto: Hugo Maertens

Die Kunsthalle München präsentiert rund 130 Meisterwerke der belgischen Moderne aus der Zeit von 1860 bis 1960. Anhand von Gemälden, Grafiken und Skulpturen veranschaulicht die Ausstellung, wie die damalige Kunst die Grenzen von Fantasie und Wirklichkeit stets aufs Neue auslotete. Dabei rückt die schlichte Alltagsrealität ebenso in den Blick wie die Geheimnisse und Rätsel jenseits der sichtbaren Welt. Die Schau beleuchtet den besonderen Weg der belgischen Kunst von realistischen Szenen des einfachen Volkes und atmosphärischen Landschaften über die fantastischen Maskeraden James Ensors bis zu den surrealen Welten von Paul Delvaux und René Magritte. Neben solchen großen Namen sind etwa 40 weitere, in Belgien berühmte, hierzulande jedoch kaum bekannte Persönlichkeiten wie Eugène Laermans, Constant Permeke, Marthe Donas oder Rik Wouters zu entdecken.

 

Mehr Information www.kunsthalle-muc.de

 

Copyright Text: Kunsthalle München


PAULA MODERSOHN-BECKER

8. Oktober 2021 bis 6. Februar 2022

Schirn Kunsthalle Frankfurt

Paula Modersohn-Becker, Selbstbildnis mit rotem Blütenkranz und Kette, 1906/07, Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, Rut-und Klaus-Bahlsen-Stiftung, © Landesmuseum Hannover - ARTOTHEK

 

Keine andere deut­sche Künst­le­rin der Klas­si­schen Moderne hat in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung einen solch legen­dä­ren Status erreicht wie Paula Moder­sohn-Becker (1876–1907). Bereits wenige Jahre nach ihrem Tod wurden Wander­aus­stel­lun­gen durch mehrere deut­sche Museen orga­ni­siert, das Anse­hen der Künst­le­rin setzt sich bis heute fort. In ihrem einzig­ar­ti­gen Werk findet Moder­sohn-Becker zu über­zeit­li­chen, allge­mein­gül­ti­gen Bildern. Die umfas­sende Retro­spek­tive der SCHIRN widmet sich dem Gesamt­werk der Künst­le­rin und zeigt, wie sie zentrale Tenden­zen der Moderne vorweg­nahm. Neben prägnan­ten Serien und Bild­mo­ti­ven stehen insbe­son­dere auch Moder­sohn-Beckers außer­ge­wöhn­li­cher Malduk­tus sowie die früh einset­zende und anhal­tende Rezep­tion ihres Werks im Zentrum der Präsen­ta­tion. Mit rund 120 Gemäl­den und Zeich­nun­gen aus allen Schaf­fens­pha­sen präsen­tiert die Schirn einen aktu­el­len Blick auf das Œuvre dieser frühen Vertre­te­rin der Avant­garde, das in seiner zeit­lo­sen Quali­tät bis heute in seinen Bann zieht.

Mehr Information www.schirn.de

 

Copyright Text: Schirn Kunsthalle Frankfurt


Sittes Welt

Willi Sitte: Die Retrospektive

wird bis 06.02.2022 verlängert

Ein Ausstellungsprojekt des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale) in Verbindung mit dem Institut für Kulturstudien, Dresden

Trotz der erschwerten Umstände durch das dynamische Pandemiegeschehen konnten in den vergangenen anderthalb Monaten rund 12.000 Kunstinteressierte die aktuelle Ausstellung "Sittes Welt. Willi Sitte: Die Retrospektive" im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) sehen. Nicht zuletzt die so positiven Reaktionen der Besucher geben Anlass dazu, die Ausstellung um 4 Wochen zu verlängern.

Am 28. Februar 2021 jährte sich zum 100. Mal der Geburtstag des Künstlers und Kulturpolitikers Willi Sitte (1921–2013). Er gehört zu den national wie international bekannten Kunstschaffenden der DDR und ist zudem der umstrittenste Vertreter der Kunst dieses Staates. Die Retrospektive setzt sich mit dem zwischen den 1930er Jahren und 2005 entstandenen Gesamtwerk Sittes auseinander. Sie liefert erstmals seit 1989/90 und ohne kulturpolitische Einflussnahme einen umfassenden Überblick über die Entwicklung des Werkes des exponiertesten Repräsentanten des offiziellen Kunst- und Kultursystems der DDR.

Mehr Information www.kunstmuseum-moritzburg.de

 

Copyright Text/Video: Kunstmuseum Moritzburg (Saale)


MUTTER!

01.10.21 06.02.22

Kunsthalle Mannheim

Cindy Sherman, Untitled, 1990
© Cindy Sherman, Courtesy the artist
and Hauser & Wirth

Dieric Bouts: Madonna mit Kind,
nach 1454

SMK, Dänische Nationalgalerie


Mit dem internationalen Ausstellungsprojekt zeigt die Kunsthalle
unterschiedliche Wahrnehmungen von Mutterschaft in der Kunst

 

Ob liebevoll oder distanziert, nah oder fern, lebendig oder tot sie bleibt
immer Ursprung und existentieller Beginn des menschlichen Lebens: Die
Mutter. Kaum ein Begriff, ein Konzept, provoziert vielfältigere Assoziationen,
Empfindungen und Rollenklischees. Mit dem internationalen
Ausstellungsprojekt „MUTTER!“ zeigt die Kunsthalle Mannheim in ihrer
großen Herbstausstellung wie unterschiedliche Wahrnehmungen von
Mutterschaft in der Kunst von Alten Meistern, über Werke der frühen
Avantgarde bis zur Gegenwart gespiegelt werden. Mehr Information www.kuma.art/de

 

Copyright Text: Kunsthalle Mannheim


Captivate!

Modefotografie der 90er. Kuratiert von Claudia Schiffer

Erstmalig kuratiert Claudia Schiffer, Fashion-Insiderin und Modeikone, eine Ausstellung. Zusammen mit dem Kunstpalast Düsseldorf lädt sie zu einer Zeitreise in die Modewelt der 90er Jahre ein – eine Ära, die bis heute Standards setzt.

15.9.2021 - 9.1.2022

Portraits Claudia Schiffer © 2021 Cloudy Film Limited

Michel Comte
Kristy Hume, Nadja Auermann, Nadège du Bospertus, Claudia Schiffer, Carla Bruni, Linda Evangelista, Naomi Campbell, Christy Turlington, Shalom Harlow, Brandi Quinones, 1994
MICHEL COMTE ESTATE/AIM AG


Supermodel Claudia Schiffer, globale Fashion-Ikone und Insiderin der Modeszene, nimmt die Besucher*innen des Düsseldorfer Kunstpalastes mit auf eine persönliche Zeitreise in die Modewelt der 90er Jahre. In der ersten von ihr kuratierten Ausstellung versammelt sie legendäre Modefotograf*innen, Designer*innen sowie ihre berühmten Model-Kolleginnen, deren Energie und Visionen gemeinsam das Jahrzehnt geprägt haben. Mehr Information https://www.kunstpalast.de/schiffer

 

Copyright Text: Kunstpalast Düsseldorf


KATHARINA SIEVERDING

DIE SONNE UM MITTERNACHT SCHAUEN

28.08.2021 09.01.2022

Museum Frieder Burda Baden-Baden

Die Künstlerin Katharina Sieverding führt bei der Pressekonferenz auch die Journalisten durch die Ausstellung. Im Hintergrund sieht man einen Teil von Katharina Sieverding, THE GREAT WHITE WAY GOES BLACK, IX/1977 Farbfotografie, Acryl, Stahlrahmen 300 x 500 cm Installationsansicht der Ausstellung: Katharina Sieverding – Close Up, KW Institute for Contemporary Art Berlin, 2005 © Katharina Sieverding, VG Bild-Kunst, Bonn 2021

 

Foto: Patricia Sigerist

Katharina Sieverding reiht sich ein in die Phalanx der großen deutschen künstlerischen Positionen seit
den 1970er Jahren, deren „Epizentrum“ vor allem das Rheinland war: Die Künstlerin (in Prag geboren
und im Ruhrgebiet aufgewachsen, lebt und arbeitet in Düsseldorf). Als Bühnenbildnerin ausgebildet,
verlor sie schon früh jede Angst vor dem großen Format, als Studentin von Joseph Beuys übte sie
sich darin, ihre schöpferische Energie konsequent für politische Belange einzusetzen. Und als
Künstlerin reizte sie gekonnt die vielfältigen technischen Möglichkeiten des Mediums aus
. Das Museum Frieder Burda zeigt nun in Kooperation mit den Deichtorhallen Hamburg eine
umfangreiche Übersichtsausstellung der Künstlerin und spannt dabei einen Bogen durch alle
Werkphasen von Videoarbeiten vom Ende der 1960er-Jahre über die bildgewaltigen Selbstporträt-
Serien der 1970er-Jahre bis hin zu gegenwärtigen Produktionen. Diese umfassen auch neue Arbeiten
wie das aktuelle Werk Gefechtspause, das sich mit dem Lockdown während der Corona- Krise
beschäftigt. Mit der Ausstellung von Katharina Sieverding schließt das Haus an die Reihe von
monografischen Ausstellungen fotografie- basierter Positionen wie die von Gregory Crewdson,
Andreas Gursky, Rodney Graham sowie des Street Art Künstlers JR an, die immer auch die
Inszenierungsmöglichkeiten und große Bandbreite des technischen Mediums gegenüber der Malerei
ausgelotet haben.

Die Ausstellung ist kuratiert von Udo Kittelmann in Zusammenarbeit mit Katharina Sieverding.

Mehr Information www.museum-frieder-burda.de
 

Copyright Text: Museum Frieder Burda

DIE SONNE UM MITTERNACHT SCHAUEN (BLUE) SDO/NASA, 2010-2015

Digitale Filmprojektion auf der Fassade des Museums Frieder Burda. Im Vordergrund die Skulptur von Joan Miró, Femme, Monument, 1970

 

Foto: Patricia Sigerist


Night Fever: Designing Club Culture

On now until Sunday, 9 January 2022,
V&A Dundee

 

Night Fever: Designing Club Culture is the first major exhibition exploring the relationship between club culture and design from the 1960s to today.

Palladium, New York, 1985.

Discotheque Flash Back, Borgo San Dalmazzo, ca. 1972.


Delving into iconic clubs in New York, Paris, Florence, Manchester, London, Beirut, Berlin – and towns and cities across Scotland – the exhibition uncovers the progressive and subversive history of nightclub design, and its far-reaching influence on popular culture.

As spaces for adventure and escape, nightclubs have always encouraged experimental and radical design – from Studio 54 to the Haçienda. Discover how architecture, art, fashion, graphics, lighting, performance and sound all come together to create an immersive sensory experience where design, music and technology meet on the dancefloor.Further Information www.vam.ac.uk/dundee

 

Copyright Text/Photos: V&A Dundee