Auf meiner Webseite präsentiere ich einen kleinen Querschnitt weltweit stattfindender Kulturereignisse.

"Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit"                        Friedrich Schiller

Viel Spaß beim Lesen.


Viele Museen zeigen ihre Ausstellungen auch online

Ausstellungen 2021

Anselm Kiefer

bis 22. August 2021

Die Kunsthalle Mannheim widmet einem der berühmtesten deutschen Nachkriegskünstler eine große Sonderausstellung

In ihrer Ausstellung zeigt die Kunsthalle Mannheim Werke von einem der bekanntesten deutschen Künstler der Gegenwart: Anselm Kiefer. In seinem Werk setzt er sich mit existentiellen Fragestellungen auseinander. Politik, Religion, Mystik, Alchemie und Kosmologie bilden die Themenkomplexe, mit denen Kiefer sich in seinen Skulpturen und Gemälden beschäftigt. Anselm Kiefer erlangte große Bekanntheit, indem er die Tabus der deutschen Nachkriegszeit offensiv anging und in seiner Kunst die emotionale Zerrissenheit kultureller Identität gegenüber der Verstrickung in historische Schuld darstellte. Seit seinem Umzug nach Frankreich 1993 widmet er sich verstärkt der Verbindung von jüdischer und christlicher Religion, den Mythen und mystischen Lehren der Weltkulturen sowie den Medien der Erinnerungskultur.

Mehr Information www.kuma.art/de

 

Copyright Text: Kunsthalle Mannheim

Anselm Kiefer Sefiroth 2000

Sammlung Grothe

in der Kunsthalle Mannheim

© Anselm Kiefer

Foto: Kunsthalle Mannheim; Rainer Dieh


GILBERT & GEORGE THE GREAT EXHIBITION

12. FEBRUAR 16. MAI 2021

Gilbert George BEARDARY 2016 Gilbert & George, BEARDARY, 2016, 380 x 677 cm, Courtesy of Gilbert & George and Galerie Thaddaeus Ropac, London. Paris. Salzburg

Gilbert & George, 2015, Foto: Tom Oldham


Seit über einem halben Jahrhundert schaffen Gilbert & George gemeinsam Kunst. Ihr herausragendes Œuvre ist bis heute von ungebrochener Brisanz und Bedeutung. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet dem bildgewaltigen und bisweilen provokativen Universum desexzentrischen Londoner Künstlerduos eine umfangreiche Retrospektive mit Werken von 1971 bis 2019. Gleichzeitig Subjekt und Objekt ihrer Arbeit, bilden Gilbert & George eine vollkommene künstlerische Einheit, die nicht zwischen Kunst und Leben unterscheidet. Als Living Sculptures verkörpern sie ihre Kunst und sind Thema und Gegenstand ihrer großformatigen Collagen und gerasterten Bildwelten. Ihr Werk kreist um Tod, Hoffnung, Leben, Angst, Sex, Geld und Religion. Es sind auch gesellschaftliche Themen, die sie in ihrer Widersprüchlichkeit zeigen: zugleich fröhlich und tragisch, grotesk und ernst, surreal und symbolisch. Das Duo befasst sich mit dem, was beunruhigt. Ihr Ziel ist es dabei nicht zu schockieren, sondern vielmehr unter ihrem Credo „Kunst für alle“ sichtbar zu machen, was sich in der Welt abspielt. Punks und Hipster, Autoritäten und Außenseiter, Schlagzeilen und Werbung überall mischen sich Gilbert & George ein. Ihr Werk fordert das Weltbild heraus und erweist sich darin immer wieder von Neuem als zukunftsweisend. Eine Ausstellung der Luma Foundation und des Moderna Museet, Stockholm in Kooperation mit der Schirn Kunsthalle Frankfurt.

Mehr Information www.schirn.de

 

Copyright Text: Schirn Kunsthalle Frankfurt


MAGNE­TIC NORTH. MYTHOS KANADA IN DER MALE­REI 1910-1940

5. Februar bis 16. Mai 2021

Emily Carr. Trees in the Sky, 1939. Öl auf Leinwand, 111.6 × 68.7 cm, Schenkung von Richard M. Ivey, 2008. Foto © Art Gallery of Ontario 2008/224

Lawren S. Harris (1885 -1970) Mt. Lefroy, 1930, oil on canvas 133.5 x 153.5 cm, Purchase 1975, McMichael Canadian Art Collection, 1975.7 © Family of Lawren S. Harris



Uralte Wälder in entle­ge­nen Regio­nen, majes­tä­ti­sche Ansich­ten der Arktis, die Magie der Nord­lich­ter: Die Male­rei der kana­di­schen Moderne entwirft ein mythi­sches Kanada. Voller bild­ne­ri­scher Expe­ri­men­tier­freude reis­ten Anfang des 20. Jahr­hun­derts Künst­le­rin­nen und Künst­ler wie Fran­klin Carmi­chael, Emily Carr, J. E. H. MacDo­nald, Lawren S. Harris, Edwin Holgate, Arthur Lismer, Tom Thom­son oder F. H. Varley aus den Städ­ten tief hinein in die Natur, auf der Suche nach einem neuen male­ri­schen Voka­bu­lar für die kultu­relle Iden­ti­tät der jungen Nation. In einer verfüh­re­ri­schen visu­el­len Spra­che verkör­pern diese Gemälde und Skiz­zen den Traum einer „neuen“ Welt und zeich­nen ein Idyll der über­wäl­ti­gen­den Land­schaft jenseits der Reali­tät der indi­ge­nen Bevöl­ke­rung und des moder­nen Stadt­le­bens sowie der expan­die­ren­den indus­tri­el­len Nutzung der Natur. Die umfas­sende Ausstel­lung beleuch­tet mit rund 90 Gemäl­den und Skiz­zen sowie Video­ar­bei­ten und doku­men­ta­ri­schem Mate­rial die in Kanada über­aus popu­lä­ren Werke der Künst­le­rin­nen und Künst­ler rund um die Group of Seven. Dabei wird ihr künst­le­ri­sches Wirken auch einer kriti­schen Revi­sion unter­zo­gen, indem aktu­elle Indi­gene Perspek­ti­ven, u. a. der Algon­quin-fran­zö­si­schen Künst­le­rin Caro­line Monnet oder der Anis­hina­abe-Filme­ma­che­rin Lisa Jack­son einbe­zo­gen werden. Mehr Information www.schirn.de

 

Copyright Text: Schirn Kunsthalle Frankfurt


German Expressionism

from the Baron Thyssen-Bornemisza Collection

27 October 2020 - 14 March 2021

Franz Marc. The Dream, 1912. Museo Nacional Thyssen-Bornemisza

George Grosz. Metropolis, 1916-1917. Museo Nacional Thyssen-Bornemisza


When in 1961 Baron Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza acquired Young Couple by Emil Nolde he initiated a change of direction in the Thyssen family’s collecting activities. While his father Henrich Thyssen had assembled a remarkable collection of Old Masters during the interwar period, between the 1960s and 1990s Hans Heinrich would be extremely active as a collector of the principal 20th-century art movements, among which German Expressionism would occupy a pre-eminent place. In 1993 the Spanish State acquired most of the Thyssen collection and the Museo Nacional Thyssen-Bornemisza thus came to house a significant representation of German Expressionism, a movement barely represented in Spanish collections. For the first time in decades the present exhibition, German Expressionism from the Baron Thyssen-Bornemisza Collection, reunites those works with the group of Expressionist paintings that remained with his wife, Carmen Thyssen-Bornemisza, and his children. In addition, it offers a new perspective on the paintings through a presentation that departs from their habitual chronological display in the galleries. The exhibition, which is benefiting from the collaboration of Comunidad de Madrid, launches the commemoration at the Museum of the 100th anniversary of the birth of Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza, which takes place in 2021. Next year will see other re-installations and thematic presentations of the Baron’s collection, including the North American paintings and a selection of works normally on long-term deposit from the Thyssen collection at the Museo Nacional de Arte de Catalunya, both scheduled for the autumn of 2021. In addition, a group of sculptures, paintings and examples of goldsmith’s works acquired by the Baron and now in the family collections will be on display from next spring.

More information:www.museothyssen.org

Copyright Text: Museo Nacional Thyssen-Bornemisza


Mit allen Sinnen! Französischer Impressionismus

Staatsgalerie Stuttgart verlängert bis 4. Juli 2021

Seit den 1860er-Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.

Die Ausstellung lädt ihre Besucherinnen und Besucher ein, sich auf das sinnliche Sehen und Erleben einzulassen. Manets Flieder ist in der Kontemplation des kleinen Kabinettraumes ebenso »riechbar« wie Degas' körperliche Sinnlichkeit in der Selbstverliebtheit der Tänzerinnen »spürbar« und Gauguins gleißendes Sonnenlicht bei den Heuerinnen »hörbar« ist. Es ist ein Lustwandeln in einer assoziativen Gefühlswelt.

Mit 60 Exponaten, von denen 33 aus anonymen Privatsammlungen kommen und bisher selten bis noch nie ausgestellt worden sind, zeigt die Ausstellung Werke von Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sowie auch Berthe Morisot, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain, Paul Gauguin und der Künstlerin Mary Cassatt, die eine enge Weggefährtin von Degas ist. Mehr Information www.staatsgalerie.de

 

Copyright Text/Video: Staatsgalerie Stuttgart


GEORGES BRAQUE. TANZ DER FORMEN

10. Oktober bis 30. April 2021

Georges Braque: Le duo / Das Duo, Anfang 1937, Centre Pompidou, Musée national d'art moderne, Paris © VG Bild-Kunst, Bonn 2020 © Foto: Centre Pompidou, MNAM-CCI / Philippe Migeat / Dist. RMN-GP

Das Bucerius Kunst Forum widmet ab Herbst 2020 GeorgesBraque eine retrospektive Ausstellung. Erstmals seit über 30 Jahren wird sein malerisches Werk in Deutschland umfassend präsentiert. Braque gilt als der Initiator des Kubismus und ist einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts.Die chronologisch aufgebaute Ausstellung spürt mit 80 Werken seiner erstaunlichen schöpferischen Vielfalt nach: vom fauvistischen Frühwerk, über die Entwicklung des Kubismus bis zu den letzten, nahezu abstrakten Serien der Nachkriegszeit. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou, Musée national d'art moderne, Paris, aus deren Sammlung der Großteil der Leihgaben stammt

Mehr Information www.buceriuskunstforum.de

 

Copyright Text: Bucerius Kunst Forum Hamburg


Operation Night Watch to start at the Rijksmuseum

 

On 8 July 2019 the Rijksmuseum starts Operation Night Watch. It will be the biggest and most wide-ranging research and conservation project in the history of Rembrandt’s masterpiece. The goal of Operation Night Watch is the long-term preservation of the painting. The entire operation will take place in a specially designed glass chamber so the visiting public can watch. 

Never before has such a wide-ranging and thorough investigation been made of the condition of The Night Watch. The latest and most advanced research techniques will be used, ranging from digital imaging and scientific and technical research, to computer science and artificial intelligence. The research will lead to a better understanding of the painting’s original appearance and current state, and provide insight into the many changes that The Night Watch has undergone over the course of the last four centuries. The outcome of the research will be a treatment plan that will form the basis for the restoration of the painting.

Operation Night Watch can also be followed online from 8 July 2019 at rijksmuseum.nl/nightwatch


Copyright Text/Image/Video: Rijksmuseum Amsterdam

Photos of the "Operation Night Watch" by Patricia Sigerist