Auf meiner Webseite präsentiere ich einen kleinen Querschnitt weltweit stattfindender Kulturereignisse.

"Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit"                        Friedrich Schiller

Viel Spaß beim Lesen.


Ausstellungen 2026

F.C. GUNDLACH

YOU’LLL NEVER WATCH ALONE

8. MAI BIS 16. AUGUST 2026
Bucerius Kunst Forum Hamburg

F.C. Gundlach, Auf dem Balkon von Helena Rubinstein, Paris 1963 © F.C. Gundlach / Stiftung F.C. Gundlach

F.C. Gundlach, Op Art-Badeanzug, Brigitte Bauer, Sinz Bademoden, Vouliagmeni, 1966 © F.C. Gundlach / Stiftung F.C. Gundlach


F.C. Gundlach war nicht nur als Fotograf, sondern auch in vielen weiteren Rollen aktiv: als Galerist, Unternehmer, Sammler, Lehrer, Förderer und vor allem Initiator der Triennale der Photographie Hamburg und Gründungsdirektor des Hauses der Photographie.

Anlässlich der 9. Triennale der Photographie Hamburg und des 100. Geburtstags von F.C. Gundlach feiert das Bucerius Kunst Forum in Kooperation mit der Stiftung F.C. Gundlach den Fotografen in einer großen Schau.

Die Ausstellung F.C. Gundlach. You’ll Never Watch Alone richtet den Fokus auf F.C. Gundlach als Netzwerker und zeigt, wie er durch seine Begegnungen und Allianzen die Fotografiegeschichte mitprägte. Zu sehen sind seine Arbeiten im Dialog mit Werken seiner Weggefährt:innen, Vorbilder und Nachfolger:innen aus seiner Sammlung, wie Erwin Blumenfeld, Richard Avedon, Regina Relang, Cindy Sherman und vielen anderen.

Mehr www.buceriuskunstforum.de

 

Copyright Text: Bucerius Kunst Forum 


HAAR – MACHT – LUST

20. März bis 4. Oktober 2026

Kunsthalle München

 

Die Künstlerin Queen Motlatle mit ihrem Kunstwerk “Isicholo: A Crown of Ancestral Unity”.

© Patricia Sigerist

 

 

 

Zu sehen sind rund 200 Exponate von der Antike bis zur Gegenwart – darunter Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Videoarbeiten, Schmuckstücke, Möbel, Designobjekte und Couture-Kreationen – aus bedeutenden internationalen Sammlungen wie dem Prado, dem Louvre und dem Rijksmuseum.

 

© Patricia Sigerist

Maison Schiaparelli /Daniel Roseberry 1985 Spring/Summer 2021 Haute Couture-Look 08 zu sehen 2021 Maison Schiaparelli, Paris

© Patricia Sigerist

 

 

Sandro Botticelli (zugeschr.), Profilbildnis einer
jungen Frau, 1475 – 1480, 55,4 x 43 cm,
Foto: Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu
Berlin / Christoph Schmidt; Public Domain
Mark 1.0

Herlinde Koelbl, Projekt Haare, Punk, 2007, Fotografie, 100 x 80 cm
© Herlinde Koelbl

Haare sind weit mehr als ein modisches Ausdrucksmittel. Sie erzählen von Schönheit und Begehren,
Macht und Ohnmacht, von Anpassung und Rebellion. Dabei wirken sie als universelle Sprache, die
seit Jahrtausenden soziale, kulturelle und politische Fragen verhandelt. Mit HAAR – MACHT – LUST
präsentiert die Kunsthalle München eine thematisch gestaltete, kulturübergreifende Ausstellung,
die die vielschichtigen Bedeutungen von Kopf- und Körperhaar beleuchtet. Zu sehen sind über 200
historische und zeitgenössische Werke aus bedeutenden internationalen Sammlungen wie dem
Prado, dem Louvre und dem Rijksmuseum. Die Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Videoarbeiten,
Schmuckstücke, Möbel, Designobjekte und Couture-Kreationen entfalten ein facettenreiches
Panorama berührender und überraschender Geschichten rund um das menschliche Haar.

Mehr www.kunsthalle-muc.de

 

Copyright Text: Kunsthalle München


Wettstreit mit der Wirklichkeit

60 Jahre Fotorealismus

28.02.2026 bis 02.08.2026

Museum Frieder Burda

Fotos: © Patricia Sigerist

Seit der Antike gehört die möglichst detailgetreue Wiedergabe der Natur zu den zentralen Anliegen der Malerei. In der Kunst des 20. Jahrhunderts gibt es keine Bewegung, die diesen Wettstreit mit der Wirklichkeit so programmatisch verfolgt hat wie der amerikanische Fotorealismus. Als Reaktion auf den Abstrakten Expressionismus wandten sich Künstlerinnen und Künstler wie Richard Estes, Audrey Flack, Ralph Goings und Ron Kleemann einer gegenständlichen Malerei zu, die in ihrer Präzision und Bildgewalt mit dem Medium der Fotografie konkurrieren sollte. Banale Motive aus dem amerikanischen Alltagsleben wurden zu Markenzeichen dieser hoch ambitionierten Maler, die die Macht der Bilder nicht im Sujet selbst, sondern in dessen verblüffend illusionistischer Wiedergabe verorteten. Anhand von über 90 ausgewählten Meisterwerken beleuchtet die Ausstellung die Entwicklung der auch als Hyperrealismus bekannten Kunstströmung von den 1960er Jahren bis heute.

Zu den zahlreichen internationalen Leihgebern gehören u. a. das Museo Nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid sowie das Whitney Museum of American Art in New York. Gezeigt werden Arbeiten von mehr als 30 Künstlerinnen und Künstlern, darunter Werke von John Baeder, Robert Bechtle, Charles Bell, Roberto Bernardi, Tom Blackwell, Robert Cottingham, Don Eddy, Richard Estes, Audrey Flack, Ben Johnson, Ralph Goings, Richard McLean, Malcolm Morley, Ron Kleemann, Karin Kneffel, Gerhard Richter, Raphaella Spence, und Craig Wylie.

 

Mehr www.museum-frieder-burda.de

 

Copyright Text: Museum Frieder Burda


Kerry James Marshall: The Histories / Geschichte(n)

27. Februar – 16. August 2026
Kunsthaus Zürich

Kerry James Marshall, Gulf Stream, 2003 Acryl und Glitzer auf Leinwand, 274,3 × 396,2 cm Collection Walker Art Center, Minneapolis, MN. T. B. Walker Acquisition Fund, 2004© Kerry James Marshall Courtesy the artist and David Zwirner, London. Foto: Jack Hems

Zum ersten Mal wird dem afroamerikanischen Künstler Kerry James Marshall
(geb. 1955 in Birmingham, Alabama; lebt in Chicago) in der Schweiz eine
umfassende Ausstellung seiner grossformatigen, bis zu sieben Meter breiten
Gemälde gewidmet. Nach London ist die Ausstellung im Kunsthaus Zürich zu
sehen, bevor sie weiter nach Paris reist. Marshall zählt zu den einflussreichsten
Kunstschaffenden der Gegenwart und übt einen nahezu beispiellosen Einfluss
darauf aus, wie Repräsentation, Kunstgeschichte und soziale Machtverhältnisse
durch die Malerei zum Ausdruck gebracht werden.

Mehr www.kunsthaus.ch

 

Copyright Text: Kunsthaus Zürich