Auf meiner Webseite präsentiere ich einen kleinen Querschnitt weltweit stattfindender Kulturereignisse.

"Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit"                        Friedrich Schiller

Viel Spaß beim Lesen.


Viele Museen zeigen ihre Ausstellungen auch online

Ausstellungen 2020/21

German Expressionism

from the Baron Thyssen-Bornemisza Collection

27 October 2020 - 14 March 2021

Franz Marc. The Dream, 1912. Museo Nacional Thyssen-Bornemisza

George Grosz. Metropolis, 1916-1917. Museo Nacional Thyssen-Bornemisza


When in 1961 Baron Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza acquired Young Couple by Emil Nolde he initiated a change of direction in the Thyssen family’s collecting activities. While his father Henrich Thyssen had assembled a remarkable collection of Old Masters during the interwar period, between the 1960s and 1990s Hans Heinrich would be extremely active as a collector of the principal 20th-century art movements, among which German Expressionism would occupy a pre-eminent place. In 1993 the Spanish State acquired most of the Thyssen collection and the Museo Nacional Thyssen-Bornemisza thus came to house a significant representation of German Expressionism, a movement barely represented in Spanish collections. For the first time in decades the present exhibition, German Expressionism from the Baron Thyssen-Bornemisza Collection, reunites those works with the group of Expressionist paintings that remained with his wife, Carmen Thyssen-Bornemisza, and his children. In addition, it offers a new perspective on the paintings through a presentation that departs from their habitual chronological display in the galleries. The exhibition, which is benefiting from the collaboration of Comunidad de Madrid, launches the commemoration at the Museum of the 100th anniversary of the birth of Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza, which takes place in 2021. Next year will see other re-installations and thematic presentations of the Baron’s collection, including the North American paintings and a selection of works normally on long-term deposit from the Thyssen collection at the Museo Nacional de Arte de Catalunya, both scheduled for the autumn of 2021. In addition, a group of sculptures, paintings and examples of goldsmith’s works acquired by the Baron and now in the family collections will be on display from next spring.

More information:www.museothyssen.org

Copyright Text: Museo Nacional Thyssen-Bornemisza


Mit allen Sinnen! Französischer Impressionismus

Staatsgalerie Stuttgart 16. 10. 2020 bis 7. 3. 2021

Seit den 1860er-Jahren entwickelt ein kleiner Kreis befreundeter junger Künstler um Claude Monet, Camille Pissarro und Auguste Renoir eine völlig neue Art der Malerei. Als Impressionismus ist die zum Synonym für eine ganze Epoche der Kunst des 19. Jahrhunderts geworden. Mit schnell und direkt vor dem Motiv realisierten Gemälden werden neue Themen und Wahrnehmungen künstlerisch darstellbar. Scheinbar alltägliche Szenen und vermeintlich belanglose Landschaften entwickeln sich vor den Augen des Betrachters zu lebendigen Ereignissen. Der Moment des Malens und der Augenblick der Betrachtung scheinen untrennbar zu sein.

Die Ausstellung lädt ihre Besucherinnen und Besucher ein, sich auf das sinnliche Sehen und Erleben einzulassen. Manets Flieder ist in der Kontemplation des kleinen Kabinettraumes ebenso »riechbar« wie Degas' körperliche Sinnlichkeit in der Selbstverliebtheit der Tänzerinnen »spürbar« und Gauguins gleißendes Sonnenlicht bei den Heuerinnen »hörbar« ist. Es ist ein Lustwandeln in einer assoziativen Gefühlswelt.

Mit 60 Exponaten, von denen 33 aus anonymen Privatsammlungen kommen und bisher selten bis noch nie ausgestellt worden sind, zeigt die Ausstellung Werke von Manet, Renoir, Monet, Pissarro, Sisley und Degas sowie auch Berthe Morisot, Gustave Caillebotte, Jean-Louis Forain, Paul Gauguin und der Künstlerin Mary Cassatt, die eine enge Weggefährtin von Degas ist. Mehr Information www.staatsgalerie.de

 

Copyright Text/Video: Staatsgalerie Stuttgart


Russische Avantgarde im Museum Ludwig – Original und Fälschung Fragen, Untersuchungen, Erklärungen

Museum Ludwig 26. September 2020 bis 3. Januar 2021

Installationsansicht
Russische Avantgarde im Museum Ludwig – Original und Fälschung. Fragen, Untersuchungen, Erklärungen,
Museum Ludwig, Köln 2020
Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln/ Chrysant Scheewe

Immer mehr Museen öffnen sich nach langer Tabuisierung für einen transparenten Umgang mit nicht authentischen Arbeiten und tauschen Erkenntnisse aus. Mit einer Studioausstellung zur Russischen Avantgarde stellt sich das Museum Ludwig den Fragen nach Authentizität in seiner Sammlung. Die Russische Avantgarde bildet dank Peter und Irene Ludwig – neben Pop Art und Picasso – einen Sammlungsschwerpunkt des Museums: Sie umfasst 600 Arbeiten aus der Zeit von 1905 bis 1930, darunter rund 100 Gemälde. Mehr Information www.https://museenkoeln.de/portal/Russische-Avantgarde-im-Museum-Ludwig-Original-und-Faelschung

 

Copyright Text: Museum Ludwig


GEORGES BRAQUE. TANZ DER FORMEN

10. Oktober bis 24. Januar 2021

Georges Braque: Le duo / Das Duo, Anfang 1937, Centre Pompidou, Musée national d'art moderne, Paris © VG Bild-Kunst, Bonn 2020 © Foto: Centre Pompidou, MNAM-CCI / Philippe Migeat / Dist. RMN-GP

Das Bucerius Kunst Forum widmet ab Herbst 2020 GeorgesBraque eine retrospektive Ausstellung. Erstmals seit über 30 Jahren wird sein malerisches Werk in Deutschland umfassend präsentiert. Braque gilt als der Initiator des Kubismus und ist einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts.Die chronologisch aufgebaute Ausstellung spürt mit 80 Werken seiner erstaunlichen schöpferischen Vielfalt nach: vom fauvistischen Frühwerk, über die Entwicklung des Kubismus bis zu den letzten, nahezu abstrakten Serien der Nachkriegszeit. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou, Musée national d'art moderne, Paris, aus deren Sammlung der Großteil der Leihgaben stammt

Mehr Information www.buceriuskunstforum.de

 

Copyright Text: Bucerius Kunst Forum Hamburg


RAMIN HAERIZADEH, ROKNI HAERIZADEH UND HESAM RAHMANIAN

3. September bis 13. Dezember 2020
"EITHER HE'S DEAD OR MY WATCH HAS STOP­PED" GROUCHO MARX (WHILE GETTING THE PATI­ENT'S PULSE)

Schirn Presse Haerizadeh Haerizadeh Rahmanian 2020 Courtesy the artists 2020 Ramin Haerizadeh, Rokni Haerizadeh, Hesam Rahmanian, O You People!, 2020, Detail, Acryl, Gips und Epoxid auf wasserfesten MDF-Platten, 1600 x 1700 cm, Courtesy die Künstler und Galerie Isabelle van den Eynde, Dubai

Die raum­grei­fen­den Instal­la­tio­nen von Ramin Haeri­z­a­deh, Rokni Haeri­z­a­deh und Hesam Rahma­nian entfüh­ren in eine eigene Welt. Die irani­schen Künst­ler erschaf­fen über­ra­schende Begeg­nun­gen, die die Aufmerk­sam­keit auf dring­li­che poli­ti­sche und soziale Konflikte der Gegen­wart rich­ten und Macht­me­cha­nis­men genauso hinter­fra­gen wie norma­tive Geschlech­ter­rol­len oder die Kunst­welt. Die SCHIRN präsen­tiert die erste Einzel­aus­stel­lung des Trios in Deutsch­land. Ihrem Prin­zip des work in progress folgend, führen Haeri­z­a­deh, Haeri­z­a­deh und Rahma­nian neue und beste­hende Werke zu einer immer­si­ven Instal­la­tion zusam­men. Ausgangs­punkt und Herz­stück der Ausstel­lung ist ein eigens für die SCHIRN entstan­de­nes, monu­men­ta­les Boden­ge­mälde – ein dich­tes Geflecht aus Erzäh­lun­gen und Refe­ren­zen. Es wird von weite­ren Arbei­ten ergänzt, darun­ter Skulp­tu­ren, Colla­gen und Video­ar­bei­ten. Basis und Zentrum der künst­le­ri­schen Arbeit des Trios ist ihr Haus in Dubai. Hier entste­hen im Prozess des gemein­sa­men Lebens und Arbei­tens ihre Kunst­werke und Ausstel­lun­gen – häufig im Austausch mit Freun­din­nen und Freun­den oder ande­ren Künst­le­rin­nen und Künst­lern. So umfasst die SCHIRN Ausstel­lung etwa auch zwei Textil­skulp­tu­ren der ägyp­ti­schen Künst­le­rin Hoda Tawa­kol. Gemäß ihrer Defi­ni­tion des Kollek­tivs arbei­ten die Künst­ler in ihrem jeweils eige­nen Stil sowohl zusam­men wie auch unab­hän­gig vonein­an­der. Immer wieder kreist ihr Werk um die Krisen des Nahen Ostens, um Exil und Migra­tion. Mit melan­cho­li­scher Poesie und beißen­den Humor verwan­deln Heari­z­a­deh, Haeri­z­a­deh und Rahma­nian düstere Szenen in kari­ka­tur­hafte Grotes­ken, die das Abstruse der globa­li­sier­ten Welt spie­geln. Mehr Information www.schirn.de

 

Copyright Text: SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT


Mary Quant extended at V&A Dundee

Mary Quant and models at a footwear launch in 1967. © PA Prints 2008

27 August to 17 January 2021

Mary Quant disrupted the fashion establishment, connecting with an energised, youthful audience looking for something fresh and fun. From rising hemlines to androgynous shapes and styling, Quant captured the zeitgeist of the moment.

This exhibition is the first international retrospective on the iconic British designer who started a fashion revolution that a whole generation wanted to take part in.

Quant designed clothes that made people feel good, making quality designer fashion affordable through her playful brand, signified by the trademark daisy.

Quant encouraged a new age of feminism, inspiring young women to rebel against the traditional clothing worn by their mothers and grandmothers. Her shop Bazaar opened in 1955, the year after World War Two food rationing ended, her playful designs a colourful reaction against the drab austerity of post-war London.

Quant is famous for popularising the miniskirt, but her designs offered many different versions of femininity, challenging the conventional gender stereotypes of post-war Britain.

Key objects featured within the exhibition include the pioneering ‘Wet Collection’ PVC rainwear, a jute miniskirt, and designs that playfully subverted menswear – at a time when women were still banned from wearing trousers in formal settings such as restaurants. Further Information www.vam.ac.uk/dundee

 

Copyright Text: vam.ac.uk


Katharina Grosse. It Wasn’t Us

Katharina Grosse, I Think This Is a Pine Tree, 2013, Ausstellungsansicht „Wall Works“, Hamburger Bahnhof, 2013, © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Thomas Bruns, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Die Malerei von Katharina Grosse kann überall auftauchen. Ihre raumgreifenden Arbeiten sind multidimensionale Bildwelten, in denen Wände, Decken, Objekte und ganze Gebäude und Landschaften mit leuchtenden Farben überzogen sind. Für die Ausstellung „It Wasn’t Us“ hat die Künstlerin die Historische Halle des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin sowie den Außenbereich hinter dem Gebäude in ein expansives Bild verwandelt, das die bestehende Ordnung des musealen Raums radikal destabilisiert. Mehr Information https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/katharina-grosse.html

 

Copyright Text: smb.museum


Thierry Mugler

Couturissime

bis 28. Februar 2021

bis 28. Februar 2021 Kunsthalle München

Die Ausstellung Thierry Mugler: Couturissime präsentiert rund 150 Haute-Couture- und Prêt-à-porter-Outfits des visionären Couturiers, Regisseurs, Fotografen, Parfümeurs und Tänzers, die größtenteils noch nie ausgestellt wurden, sowie Accessoires, Bühnenkostüme, Videos, nahezu unbekannte Entwurfszeichnungen und Archivmaterialien. Zahlreiche Werke berühmter Modefotografen runden die Schau ab.

 

Aktuelle Informationen erhalten Sie hier und in unserem Newsletter.

 

Copyright Text/Video: Kunsthalle München


Operation Night Watch to start at the Rijksmuseum

 

On 8 July 2019 the Rijksmuseum starts Operation Night Watch. It will be the biggest and most wide-ranging research and conservation project in the history of Rembrandt’s masterpiece. The goal of Operation Night Watch is the long-term preservation of the painting. The entire operation will take place in a specially designed glass chamber so the visiting public can watch. 

Never before has such a wide-ranging and thorough investigation been made of the condition of The Night Watch. The latest and most advanced research techniques will be used, ranging from digital imaging and scientific and technical research, to computer science and artificial intelligence. The research will lead to a better understanding of the painting’s original appearance and current state, and provide insight into the many changes that The Night Watch has undergone over the course of the last four centuries. The outcome of the research will be a treatment plan that will form the basis for the restoration of the painting.

Operation Night Watch can also be followed online from 8 July 2019 at rijksmuseum.nl/nightwatch


Copyright Text/Image/Video: Rijksmuseum Amsterdam

Photos of the "Operation Night Watch" by Patricia Sigerist