Auf meiner Webseite präsentiere ich einen kleinen Querschnitt weltweit stattfindender Kulturereignisse.

"Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit"                        Friedrich Schiller

Viel Spaß beim Lesen.


Viele Museen zeigen ihre Ausstellungen auch online

Ausstellungen 2020

Es kommt wieder Leben in die Elbphilharmonie!

Schritt für Schritt, aber immerhin: Ab Montag, den 25. Mai, öffnet die Plaza der Elbphilharmonie nach zehn Wochen wieder für Besucher. Abweichend von den bisherigen Öffnungszeiten können die Aussichtsplattform und der Plaza-Shop vorerst von 10 Uhr bis 22 Uhr besucht werden. Die Besucherkapazität muss aufgrund der Abstandsregeln deutlich reduziert werden, weshalb dringend zu einer Online-Vorbuchung der Tickets geraten wird. Insbesondere an den Wochenenden werden voraussichtlich vor Ort keine Tickets mehr erhältlich sein. Tickets für die verschiedenen Einlass-Slots gibt es ab sofort online unter www.elbphilharmonie.de.

 

Copyright Foto: Iwan Baan


Katharina Grosse. It Wasn’t Us

Katharina Grosse, I Think This Is a Pine Tree, 2013, Ausstellungsansicht „Wall Works“, Hamburger Bahnhof, 2013, © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Thomas Bruns, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Die Malerei von Katharina Grosse kann überall auftauchen. Ihre raumgreifenden Arbeiten sind multidimensionale Bildwelten, in denen Wände, Decken, Objekte und ganze Gebäude und Landschaften mit leuchtenden Farben überzogen sind. Für die Ausstellung „It Wasn’t Us“ hat die Künstlerin die Historische Halle des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin sowie den Außenbereich hinter dem Gebäude in ein expansives Bild verwandelt, das die bestehende Ordnung des musealen Raums radikal destabilisiert. Mehr Information https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/katharina-grosse.html

 

Copyright Text: smb.museum


Thierry Mugler

Couturissime

Demnächst – 30. August 2020

– 30. August 2020 Kunsthalle München

Die Ausstellung Thierry Mugler: Couturissime präsentiert rund 150 Haute-Couture- und Prêt-à-porter-Outfits des visionären Couturiers, Regisseurs, Fotografen, Parfümeurs und Tänzers, die größtenteils noch nie ausgestellt wurden, sowie Accessoires, Bühnenkostüme, Videos, nahezu unbekannte Entwurfszeichnungen und Archivmaterialien. Zahlreiche Werke berühmter Modefotografen runden die Schau ab.

 

Aktuelle Informationen erhalten Sie hier und in unserem Newsletter.

 

Copyright Text/Video: Kunsthalle München


SHEELA GOWDA. IT.. MATTERS

Sheela Gowda
Ausstellungsansicht / Installation view Lenbachhaus, 2020, Foto / photo: Lenbachhaus, Simone Gänsheimer
© Sheela Gowda

31. März 18. Oktober 2020

 

Sheela Gowda (*1957 in Bhadravati, Indien) lebt und arbeitet in Bengaluru. Das Lenbachhaus zeigt ihre erste museale Einzelausstellung in Deutschland.Für ihre raumfüllenden Installationen verwendet Gowda landesspezifische Materialien, die durch Beschaffenheit, Farbe oder Geruch eine narrative Atmosphäre erzeugen und zugleich metaphorische Kraft entfalten. Der künstlerische Einsatz von Kuhdung, Kumkum-Pulver, Kokosfasern, Haaren, Nadeln, Fäden, Steinen, Teerfässern oder Abdeckplanen verbindet Vorstellungen von Handwerk und von Alltagsgebrauch mit poetischer Aufladung und bezieht sich auf das städtische wie ländliche Leben in Indien. Mehr Information www.lenbachhaus.de

 

Copyright Text: Lenbachhaus


Der Semperbau am Zwinger mit der Gemäldegalerie Alte Meister und der Skulpturensammlung bis 1800 wird am 29. Februar 2020 wiedereröffnet

Italienische Malerei 14. bis 17. Jahrhundert Gemäldegalerie Alte Meister und Skulpturensammlung bis 1800
© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: H.C. Krass

Nach sieben Jahren umfangreicher Sanierung öffnet am Samstag, den 29. Februar 2020, der Semperbau am Zwinger wieder seine Türen. Erstmals präsentieren die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) Werke ihrer weltberühmten Gemäldegalerie Alte Meister und Skulpturensammlung bis 1800 im direkten Dialog.

Rund um Raffaels „Sixtinische Madonna“ erwartet das Publikum eine einzigartige Reise durch die europäische Kunstgeschichte. Die Konzeption der neuen Dauerausstellung folgt einer Unterteilung nach geografischen Schulen und Epochen und wird einzelne Hauptthemen der jeweiligen Zeit in den Blick nehmen. Meisterwerke wie Giorgiones „Schlummernde Venus“, Rembrandts „Ganymed“ oder Bellottos Dresdner Veduten werden als Schlüsselwerke eindrucksvoll in Szene gesetzt.

Wegweisend für die vollständig überarbeitete Dauerausstellung ist die Integration der Skulpturensammlung: Die bedeutende Dresdner Antikensammlung wird nach zehn Jahren im Schaudepot des Albertinum nun imposant im Semperbau präsentiert. Sie findet ihr neues Zuhause in der Antikenhalle, einer großen Halle im Erdgeschoss des Ostflügels, die ursprünglich für die historische Gipsabgusssammlung von Anton Raphael Mengs vorgesehen war. Plastiken und Skulpturen aus Renaissance und Barock sind im mit Tageslicht gefluteten Skulpturengang im ersten Obergeschoss neu installiert. Kleinbronzen, Büsten und Marmorwerke stehen im direkten Austausch zu ausgewählten Gemälden. Im Deutschen Pavillon im Erdgeschoss ist eine Auswahl an Mengs‘schen Abgüssen zu sehen. Im Stockwerk darüber verbinden sich Kunstgenuss und Gaumenfreude im neu erschaffenen Café Algarotti, das zum Verweilen einlädt.

Mehr Information www.skd.museum/

 

Copyright Text: Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD)

Antikenhalle Gemäldegalerie Alte Meister und Skulpturensammlung bis 1800
© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: H.C. Krass


Edward Hopper

26. Januar – 26. Juli 2020

In ihrer Frühjahrsausstellung 2020 zeigt die Fondation Beyeler Werke von Edward Hopper (1882–1967), einem der bedeutendsten amerikanischen Maler des 20. Jahrhunderts. Hopper wurde in Nyack, New York, geboren. Nach einer Ausbildung zum Illustrator studierte er bis 1906 Malerei an der New York School of Art. Neben der intensiven Beschäftigung mit deutscher, französischer und russischer Literatur boten besonders Maler wie Diego Velázquez, Francisco de Goya, Gustave Courbet und Édouard Manet dem jungen Künstler wichtige Orientierungspunkte.

Den Schwerpunkt der Ausstellung in der Fondation Beyeler bilden Hoppers ikonische Darstellungen der unendlichen Weite amerikanischer Landschaft und Stadtlandschaft. Es handelt sich dabei um ein Thema, das bisher kaum in den Fokus von Ausstellungen zu Edward Hopper gerückt wurde, aber von zentraler Bedeutung für das Verständnis und die Rezeption seines Werks ist. Die Ausstellung umfasst Aquarelle und Ölgemälde der 1910er- bis 1960er-Jahre und gewährt damit einen umfänglichen und spannenden Einblick in den Facettenreichtum der Hopper’schen Malerei. 

Organisiert von der Fondation Beyeler in Kooperation mit dem Whitney Museum of American Art, New York, in dessen Beständen sich die weltweit grösste Hopper-Sammlung befindet.

Two or three things I know about Edward Hopper

Als weiteres Highlight wird in einem Ausstellungsraum der 3D-Kurzfilm Two or Three Things I Know about Edward Hopper des renommierten Regisseurs und Fotografen Wim Wenders (Der Himmel über Berlin; Don’t Come Knocking) gezeigt. Die von Edward Hoppers ‚American Spirit‘ angeregten Aufnahmen sind in spektakulärer 3D-Projektion zu sehen. Mehr Information www.fondationbeyeler.ch

 

Copyright Text: Fondation Beyeler Video: Wim Wenders

 


Walid Raad

Let’s be honest, the weather helped

Walid Raad, Sweet Talk Commissions (Solidere: 1994–1997), 2018. Film still. Courtesy the artist & Sfeir-Semler Gallery Beirut / Hamburg © Walid Raad

Moderna Museet, Stockhom,

15.2 – 16.8 2020

 

 

In photographs, videotapes, sculptures, texts and mixed media installations Walid Raad explores how violence affects bodies, minds, culture and traditions. Playfully, he creates artworks that are at once dizzying, imaginative and illuminating. The exhibition at Moderna Museet is Walid Raad’s largest exhibition in the Nordic countries, and he will return several times this spring to guide visitors and perform his walkthrough performance Kicking the Dead and/or Les Louvres. Further information www.modernamuseet.se

 

Copyright Text: Moderna Museet


David Hockney Die Tate zu Gast

1. Februar bis 13. September 2020

BUCERIUS KUNST FORUM AB 7. MAI MIT VERLÄNGERTER HOCKNEY-AUSSTELLUNG WIEDER GEÖFFNET

Der Hamburger Senat hat gestern eine Wiedereröffnung der Museen und Ausstellungshäuser beschlossen. Auf Grundlage dieser Entscheidung kann das Bucerius Kunst Forum am 7. Mai 2020 die Ausstellung David Hockney. Die Tate zu Gast wieder für Besucher:innen öffnen. Dabei stehen beim Kunstgenuss die Gesundheit und Sicherheit aller im Vordergrund. Entsprechende Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zum Schutz sind etwa eine an die Situation angepasste Wegeleitung durch das Haus, Abstandsvorkehrungen und die Limitierung der Personenzahl im Ausstellungssaal. Entsprechend der aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen finden Führungen und Veranstaltungen zunächst bis Ende Juni nicht oder gegebenenfalls digital statt.

Die Ausstellung David Hockney. Die Tate zu Gast konnte in den ersten sechs Wochen nach Eröffnung am 1. Februar 2020 bereits knapp 50.000 Besucher:innen verzeichnen und begeistert seit der Schließung aller Kultureinrichtungen Mitte März auf digitalem Wege. Dank des Kooperationspartners Tate sowie der Hamburger Kunsthalle, dem Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk und dem Stedelijk Museum voor Actuele Kunst in Gent kann die Hockney-Ausstellung bis zum 13. September 2020 verlängert werden. So können Kunstinteressierte nun auch weit nach dem 10. Mai, dem ursprünglichen Ende der Ausstellungslaufzeit, in den unersetzlichen Genuss der Originale kommen.

Die für Anfang Juni geplante Ausstellung Samurai. Pracht des japanischen Rittertums, eine Kooperation mit The Ann & Gabriel Barbier-Mueller Museum: The Samurai Collection in Harwood, Dallas, und der Kunsthalle München, ist auf unbestimmte Zeit verschoben. Aufgrund der bestehenden Ein- und Ausreisebeschränkungen war der Aufbau der Ausstellung leider aktuell nicht möglich.

Im Anschluss an die verlängerte Hockney-Schau zeigt das Bucerius Kunst Forum ab dem 10. Oktober 2020 die Ausstellung Georges Braque. Tanz der Formen, die in Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou, Paris entstanden ist. Erstmals seit über 30 Jahren wird Braques malerisches Werk in Deutschland umfassend präsentiert.

Mehr Information www.buceriuskunstforum.de

 

Copyright Text: Bucerius Kunst Forum Hamburg

David Hockney: George Lawson and Wayne Sleep, 1972–1975, Tate, London, © David Hockney, © Foto: Tate, London 2019

David Hockney: My Parents, 1977, Tate, London, © David Hockney, © Foto: Tate, London 2019



Operation Night Watch to start at the Rijksmuseum

 

On 8 July 2019 the Rijksmuseum starts Operation Night Watch. It will be the biggest and most wide-ranging research and conservation project in the history of Rembrandt’s masterpiece. The goal of Operation Night Watch is the long-term preservation of the painting. The entire operation will take place in a specially designed glass chamber so the visiting public can watch. 

Never before has such a wide-ranging and thorough investigation been made of the condition of The Night Watch. The latest and most advanced research techniques will be used, ranging from digital imaging and scientific and technical research, to computer science and artificial intelligence. The research will lead to a better understanding of the painting’s original appearance and current state, and provide insight into the many changes that The Night Watch has undergone over the course of the last four centuries. The outcome of the research will be a treatment plan that will form the basis for the restoration of the painting.

Operation Night Watch can also be followed online from 8 July 2019 at rijksmuseum.nl/nightwatch


Copyright Text/Image/Video: Rijksmuseum Amsterdam

Photos of the "Operation Night Watch" by Patricia Sigerist