Auf meiner Webseite präsentiere ich einen kleinen Querschnitt weltweit stattfindender Kulturereignisse.

"Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit"                        Friedrich Schiller

Viel Spaß beim Lesen.


Ausstellungen 2020

Edward Hopper

26. Januar – 17. Mai 2020

In ihrer Frühjahrsausstellung 2020 zeigt die Fondation Beyeler Werke von Edward Hopper (1882–1967), einem der bedeutendsten amerikanischen Maler des 20. Jahrhunderts. Hopper wurde in Nyack, New York, geboren. Nach einer Ausbildung zum Illustrator studierte er bis 1906 Malerei an der New York School of Art. Neben der intensiven Beschäftigung mit deutscher, französischer und russischer Literatur boten besonders Maler wie Diego Velázquez, Francisco de Goya, Gustave Courbet und Édouard Manet dem jungen Künstler wichtige Orientierungspunkte.

Den Schwerpunkt der Ausstellung in der Fondation Beyeler bilden Hoppers ikonische Darstellungen der unendlichen Weite amerikanischer Landschaft und Stadtlandschaft. Es handelt sich dabei um ein Thema, das bisher kaum in den Fokus von Ausstellungen zu Edward Hopper gerückt wurde, aber von zentraler Bedeutung für das Verständnis und die Rezeption seines Werks ist. Die Ausstellung umfasst Aquarelle und Ölgemälde der 1910er- bis 1960er-Jahre und gewährt damit einen umfänglichen und spannenden Einblick in den Facettenreichtum der Hopper’schen Malerei. 

Organisiert von der Fondation Beyeler in Kooperation mit dem Whitney Museum of American Art, New York, in dessen Beständen sich die weltweit grösste Hopper-Sammlung befindet.

Two or three things I know about Edward Hopper

Als weiteres Highlight wird in einem Ausstellungsraum der 3D-Kurzfilm Two or Three Things I Know about Edward Hopper des renommierten Regisseurs und Fotografen Wim Wenders (Der Himmel über Berlin; Don’t Come Knocking) gezeigt. Die von Edward Hoppers ‚American Spirit‘ angeregten Aufnahmen sind in spektakulärer 3D-Projektion zu sehen. Mehr Information www.fondationbeyeler.ch/hopper/

 

Copyright Text: Fondation Beyeler Video: Wim Wenders

 


Walid Raad

Let’s be honest, the weather helped

Walid Raad, Sweet Talk Commissions (Solidere: 1994–1997), 2018. Film still. Courtesy the artist & Sfeir-Semler Gallery Beirut / Hamburg © Walid Raad

Moderna Museet, Stockhom, 15 February – 10 May 2020

 

In photographs, videotapes, sculptures, texts and mixed media installations Walid Raad explores how violence affects bodies, minds, culture and traditions. Playfully, he creates artworks that are at once dizzying, imaginative and illuminating. The exhibition at Moderna Museet is Walid Raad’s largest exhibition in the Nordic countries, and he will return several times this spring to guide visitors and perform his walkthrough performance Kicking the Dead and/or Les Louvres. Further information www.modernamuseet.se

 

Copyright Text: Moderna Museet


Raffael in Berlin. Die Madonnen der Gemäldegalerie

13. Dezember 2019 – 26. April 2020

Eine Sonderpräsentation der Staatlichen Museen zu Berlin anlässlich des Raffael-Jubiläums 2020
 
Anlässlich des 500. Todestags von Raffael widmen die Staatlichen Museen zu Berlin einem der bedeutendsten Künstler der italienischen Renaissance drei Sonderausstellungen 2019/2020. Den Start macht die Gemäldegalerie im Dezember 2019: In einer fokussierten Sonderpräsentation werden erstmals die fünf berühmten Raffael Madonnenbilder aus eigenem Bestand mit einer hochkarätigen Leihgabe der National Gallery in London in Dialog treten. Mehr Information https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/raphael-in-berlin.html

 

Copyright Text: smb

Copyright Abbildung: Raffael, Madonna mit den Nelken (The Madonna of the Pinks / La Madonna dei Garofani), um 1506-07 © The National Gallery, London.


VERTIGO

Op Art und eine Geschichte des Schwindels 15201970

23. November 2019 19. April 2020

Gianni Colombo After Structures, 19661967 Installationsansicht GallerialObelisco, Rom, 1966 Archivio Gianni Colombo, Mailand,Foto: Archivio Gianni Colombo, Mailand,© Archivio Gianni Colombo,Mailand

Unter dem Titel »Vertigo« zeigt das Kunstmuseum Stuttgart ein breites Spektrum an Werken der Op Art von den 1950er-Jahren bis 1970 und ihrer Vorläufer im 16. bis 18. Jahrhundert. Charakteristisch für diese Werke ist, dass sie sinnliche Erfahrungen ermöglichen, die nicht nur auf den Sehsinn beschränkt bleiben, sondern den gesamten Körper miteinbeziehen. Die Präsentation umfasst rund 100 Tafelbilder, Reliefs und (kinetische) Objekte sowie installative Arbeiten, Erfahrungsräume und computergenerierte Kunst. »Vertigo« wurde in Kooperation mit dem mumok Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien realisiert.

Mehr Information www.kunstmuseum-stuttgart.de

 

Copyright Text: Kunstmuseum Stuttgart


David Hockney Die Tate zu Gast

1. Februar bis 10. Mai 2020

Im Frühjahr 2020 widmet das Bucerius Kunst Forum mit David Hockney. Die Tate zu Gast einem der bedeutendsten Gegenwartskünstler eine umfassende Schau. Die retrospektiv angelegte Ausstellung entstand in Kooperation mit der Tate London und umfasst rund 100 Werke, die größtenteils aus der Sammlung des britischen Museums stammen. Im Fokus steht David Hockneys vielseitiges Schaffen als Maler, Zeichner und Grafiker. Mit Gemälden wie The First Marriage(A Marriage of Styles I),Mr and Mrs Clark and Percyoder My Parents sind einige der Hauptwerke des Künstlers zum ersten Mal in einer Ausstellung in Deutschland versammelt.

Mehr Information www.buceriuskunstforum.de

 

Copyright Text: Bucerius Kunst Forum Hamburg

David Hockney: George Lawson and Wayne Sleep, 1972–1975, Tate, London, © David Hockney, © Foto: Tate, London 2019

David Hockney: My Parents, 1977, Tate, London, © David Hockney, © Foto: Tate, London 2019



KARIN KNEFFEL

12. Oktober 2019 – 08. März 2020

 

Sinnliche Oberflächen verführen das Auge, laden zum Genießen ein. Karin Kneffel gestaltet Leinwände von magischer Anziehungskraft. Ihre realistische Malerei verstrickt den Betrachter in raffinierte visuelle Welten, in denen ein geschicktes Arrangement von Form-Ornamentik und Farbspiel zu einem optischen Feuerwerk verschmelzen. Die Arbeiten bewahren sich jedoch eine geheimnisvolle Distanz, als ob die perfekte, zugleich einladende, aber auch verschlossene Oberfläche ein tieferes Hineinsehen verhindern wollte. Überdimensioniert ausladende Fruchtarrangements, üppige Interieurs, subtile Spiegelungen, Motivvermengungen und das Schichten von Bildebenen bilden eine unwiderstehliche Ästhetik, die den Betrachter sofort fesselt. Die Geschichten, die die Künstlerin in ihren Arbeiten zusammenführt und fortspinnt, geben den meist großformatigen Ölgemälden eine verblüffende Tiefe und inhaltliche Dichte. Fragmente aus Kunst-, Filmgeschichte, Literatur sowie biographische Bezüge lassen Kneffels Arbeiten zu visuellen Matrjoschkapuppen werden, die das Erfahren ihrer Kunst zu einem großen Lusterlebnis machen. Wie die Perlen einer Kette reihen sich die Gemälde hintereinander, bauen inhaltlich aufeinander auf, führen einen Erzählstrang fort. Karin Kneffel (* 1957 in Marl), Meisterschülerin von Gerhard Richter, zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Künstlerinnen Deutschlands. Die Ausstellung im Museum Frieder Burda ist die erste Retrospektive seit etwa 10 Jahren. In enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin entsteht sie als Kooperation mit der Kunsthalle Bremen. Neben Meisterwerken ihrer frühen Jahre, liegt der Schwerpunkt der Ausstellung vor allem auf Arbeiten der vergangenen zehn Jahre und neuen, noch nicht gezeigten Werken, die die Künstlerin auch für Baden-Baden entstehen lässt, inspiriert von und als Hommage an die Sammlung Frieder Burda. Mehr Information www.museum-frieder-burda.de

 

Copyright Text: Frieder Burda Museum

Copyright Karin Kneffel, ohne Titel, 1996 Foto: Patricia Sigerist

Karin Kneffel, ohne Titel, 2009, 180x550 cm, Schönewald, Düsseldorf, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Impressionen von der PK im Frieder Burda Museum

SONIA GOMES I Rise -I’m a Black Ocean, Leaping and Wide

12. Oktober 2019 8. März 2020

(parallel zur Ausstellung Karin Kneffel)

 

MitI Rise I’m a Black Ocean, Leaping and Wide erhält die Brasilianerin Sonia Gomes ihre erste institutionelle Einzelausstellung in Europa. Der erste Teil der Ausstellung ist seit 7. September im Salon Berlin des Museum Frieder Burda zu sehen. Vom 12. Oktober 2019 bis 8. März 2020 erfährt die Ausstellung nun ihre Ergänzung im Mezzanin des Museum Frieder Burda, Baden-Baden.Mehr Information www.museum-frieder-burda.de

 

Copyright Text: Frieder Burda Museum

Copyright Sonia Gomes To de Kooning, 2019 Foto: Patricia Sigerist

 


Kampf um Sichtbarkeit. Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919

11. Oktober 2019 – 8. März 2020

 

Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin

 

Vor 100 Jahren konnten die ersten Frauen ihr reguläres Studium an der Berliner Kunstakademie aufnehmen und das erste Mal ihr Wahlrecht ausüben. Erst die unumkehrbaren politischen Umwälzungen nach dem Ersten Weltkrieg und die jahrelangen beharrlichen Proteste der Künstlerinnen hatten auch Frauen die gleichberechtigte Teilhabe an einer akademischen Kunstausbildung ermöglicht. Dies nimmt die Ausstellung „Kampf um Sichtbarkeit. Künstlerinnen der Nationalgalerie vor 1919“ zum Anlass, die Werke von Malerinnen und Bildhauerinnen in den Blick zu nehmen, die es trotz aller Widrigkeiten bereits vorher in die Kunstöffentlichkeit geschafft und Eingang in die Sammlung der Nationalgalerie gefunden haben. Die Ausstellung widmet sich erstmals ausführlich allen vor 1919 entstanden Werken von Malerinnen und Bildhauerinnen und ist eine Revision der eigenen Sammlung unter dem wichtigem Aspekt heutiger Diskurse um Gleichberechtigung. Mehr Information https://www.smb.museum/home.html

 

Copyright Text: smb

Copyright Abbildung: Sabine Lepsius, Selbstbildnis, 1885, © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders
 


Operation Night Watch to start at the Rijksmuseum

 

On 8 July 2019 the Rijksmuseum starts Operation Night Watch. It will be the biggest and most wide-ranging research and conservation project in the history of Rembrandt’s masterpiece. The goal of Operation Night Watch is the long-term preservation of the painting. The entire operation will take place in a specially designed glass chamber so the visiting public can watch. 

Never before has such a wide-ranging and thorough investigation been made of the condition of The Night Watch. The latest and most advanced research techniques will be used, ranging from digital imaging and scientific and technical research, to computer science and artificial intelligence. The research will lead to a better understanding of the painting’s original appearance and current state, and provide insight into the many changes that The Night Watch has undergone over the course of the last four centuries. The outcome of the research will be a treatment plan that will form the basis for the restoration of the painting.

Operation Night Watch can also be followed online from 8 July 2019 at rijksmuseum.nl/nightwatch


Copyright Text/Image/Video: Rijksmuseum Amsterdam

Photos of the "Operation Night Watch" by Patricia Sigerist