Auf meiner Webseite präsentiere ich einen kleinen Querschnitt weltweit stattfindender Kulturereignisse.

"Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit"                        Friedrich Schiller

Viel Spaß beim Lesen.


Viele Museen zeigen ihre Ausstellungen auch online

Ausstellungen 2022

Die Form der Freiheit

Internationale Abstraktion nach 1945

4. Juni bis 25. September 2022

Morris Louis
Saf Heh, 1959
Magna auf Leinwand
248 x 352 cm
ASOM Collection
© VG Bild-Kunst, Bonn 2022

 

Judit Reigl
Dominanzzentrum, 1958
Öl auf Leinwand
191 x 181 cm
Centre Pompidou, Musée national d’art moderne/Centre de création industrielle, Paris, Schenkung der Künstlerin 2011
© VG Bild-Kunst, Bonn 2022  
Bild: © bpk / CNAC-MNAM / Georges Meguerditchian

 


Ab dem 4. Juni 2022 zeigt das Museum Barberini die Ausstellung Die Form der Freiheit.
Internationale Abstraktion nach 1945
. Sie widmet sich den beiden wichtigsten
Strömungen der Abstraktion nach Ende des Zweiten Weltkriegs: dem Abstrakten

Expressionismus in den USA und der informellen Malerei in Westeuropa. Als erste

Ausstellung erkundet
Die Form der Freiheit diesen transatlantischen Dialog der
Kunst von Mitte der 1940er Jahre bis zum Ende des Kalten Krieges.

Gezeigt werden rund 100 Arbeiten von über 50 Künstlerinnen und Künstlern, darunter

Sam Francis, Helen Frankenthaler, K. O. Götz, Georges Mathieu, Lee Krasner, Ernst

Wilhelm Nay, Mark Rothko, Jackson Pollock, Judit Reigl und Clyfford Still. Die Leihgaben

kommen aus mehr als 30 internationalen Museen und Privatsammlungen, darunter

der Kunstpalast Düsseldorf, die Tate Modern in London, das Museo nacional Thyssen-

Bornemisza in Madrid, das Metropolitan Museum of Art und das Whitney Museum

of American Art in New York, das Centre Pompidou in Paris, die Peggy Guggenheim

Collection in Venedig sowie die National Gallery of Art in Washington, D.C.

Nach der ersten Station in Potsdam wird die Ausstellung an der Albertina modern

in Wien sowie dem Munchmuseet in Oslo zu sehen sein.

Ausgangspunkt für die Schau im Museum Barberini ist die Sammlung Hasso Plattner,

die bedeutende Arbeiten von Norman Bluhm, Sam Francis und Joan Mitchell umfasst.

Mehr Information www.museum-barberini.de

 

Copyright Text: Museum Barberini


HERBERT LIST. DAS MAGISCHE AUGE

14. MAI BIS 11. SEPTEMBER 2022

Bucerius Kunst Forum Hamburg

Herbert List: Unter dem Poseidontempel, Sounion, um 1936
Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie
© Herbert List Estate / Magnum Photos / Agentur Focus

Herbert List: Geist des Lykkabettos, Athen 1937, Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Archiv List
© Herbert List Estate / Magnum Photos / Agentur Focus


Das Bucerius Kunst Forum präsentiert die erste internationale Retrospektive zu Herbert List (1903 – 1975) seit über zwei Jahrzehnten im Rahmen der 8. Triennale der Photographie Hamburg. Mit rund 240 Vintage Prints, Erstausgaben von Publikationen und nur selten gezeigten Reportage-Fotografien bietet sie einen einmaligen Überblick zum Œuvre des Hamburger Magnum-Fotografen. Die Zusammenarbeit mit dem Herbert List Estate und dem Münchner Stadtmuseum sowie die gemeinsame Kuration von Kathrin Baumstark, Direktorin des Bucerius Kunst Forums, und Ulrich Pohlmann, Leiter der Sammlung Fotografie im Münchner Stadtmuseum, hat dies ermöglicht.

 

Herbert List, 1903 als ältester Sohn eines Kaffeehändlers in Hamburg geboren, geht seinem frühen Interesse für Kunst und Fotografie ab 1930 intensiver nach und entscheidet sich 1936 für eine Fotografen-Laufbahn. Die Bedrohung durch die Nationalsozialisten als homosexueller Mann mit einem jüdischen Großvater veranlasst ihn 1936, Deutschland zunächst zu verlassen und nach Paris zu gehen. 1937 bricht er erstmals für einige Monate nach Griechenland auf, wohin er im Laufe seines Lebens immer wieder zurückkehren wird. Um einer Verhaftung in Griechenland zu entgehen, lässt er sich 1941 in München nieder. Die Stadt wird sein Lebenszentrum und Ausgangspunkt für seine zahlreichen Reisen.

 

Mehr Information www.buceriuskunstforum.de

 

Copyright Text: Bucerius Kunst Forum


Paul Gauguin – Why Are You Angry?

26.03.2022 bis 10.07.2022

Alte Nationalgalerie Berlin

Paul Gauguin (1848 - 1903), Tahitianische Fischerinnen, 1891
Öl auf Leinwand
71,0 x 90,0 cm
(c) Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Leihgabe der Ernst von Siemens Kunststiftung / Jörg P. Anders

Paul Gauguin (1848-1903), Arearea no Varua Ino. The Amusement of the Evil Spirit, 1894
© Ny Carlsberg Glyptote


Paul Gauguin (Paris 1848 ­– 1903 Atuona/Hiva Oa) gehört zu den einflussreichsten Wegbereiter*innen der künstlerischen Moderne, dessen bekannteste Gemälde in den Jahren zwischen 1891 und 1901 auf der Südseeinsel Tahiti entstanden. „Paul Gauguin – Why Are You Angry?“ in der Alten Nationalgalerie betrachtet die Werke Gauguins, die auch von westlichen, kolonialen Vorstellungen von 'Exotik' und 'Erotik' geprägt sind, vor dem Hintergrund aktueller Diskurse und konfrontiert seine Werke mit Positionen zeitgenössischer Künstler*innen.

Gauguin verließ 1891 die Kunstmetropole Paris, seine Frau und fünf Kinder, um sich auf eine spirituelle und künstlerische Suche nach Französisch-Polynesien zu begeben. Hier lebte er mit einer Unterbrechung bis zu seinem Tod 1903. In dieser Phase entsteht unter anderem eines der Hauptwerke Gauguins aus der Sammlung der Nationalgalerie, das Gemälde „Tahitianische Fischerinnen“ von 1891.

Vor dem Hintergrund historischer Vorbilder und postkolonialer Debatten stellt die Ausstellung den von Gauguin selbst erschaffenen Mythos des „wilden Künstlers“ zur Diskussion. Gauguin griff seinerseits bereits auf einen kolonialen Traum vom irdischen Paradies zurück, der ihm zugleich den Aufbruch zu einer völlig neuartigen Kunst ermöglichte. „Paul Gauguin – Why Are You Angry?“ nähert sich Gauguin aus verschiedenen Perspektiven und eröffnet aktuelle Blicke auch durch Werke zeitgenössischer Künstler*innen wie Angela Tiatia (Neuseeland/Australien), Yuki Kihara (Samoa/Japan) oder Nashashibi/Skaer (Großbritannien) und den tahitianischen Aktivisten und Künstler Henri Hiro (Französisch-Polynesien).

Mehr Information www.smb.museum/home/

 

Copyright Text: smb museum

 


Dayanita Singh: Dancing with my Camera

Dayanita Singh, Museum of Chance, 2013

© Dayanita Singh

 

18. März 2022 bis 7. August 2022

 

Seit den 1980er Jahren leistet Dayanita Singh Pionierarbeit auf dem Gebiet der Fotografie und überwindet immer wieder die Grenzen des Mediums. Dancing with my Camera präsentiert die wichtigsten Schaffensphasen im Œuvre der international renommierten Künstlerin – von ihren frühesten Arbeiten bis heute. Die Arbeit Let’s See wird speziell für die Ausstellung im Gropius Bau realisiert und zusammen mit ihren Schlüsselwerken wie den „museums“ präsentiert.

Singhs Schwarz-Weiß-Fotografien schaffen Archive und Räume, die Menschen und Architekturen mit unterschiedlichen Hintergründen und aus verschiedenen Regionen miteinander in Verbindung setzen. Fotografien sind in diesen Werken jedoch nur das Rohmaterial. Singh baut mobile Strukturen aus Teakholz, durch die ihre Bilder neu arrangiert, kombiniert und räumlich neu erlebt werden können; ihre Fotografie beginnt und endet immer mit der körperlichen Erfahrung.

Durch einen Prozess der akribischen und zugleich intuitiven Bearbeitung verwandelt Singh ihre Bilder in Fotoarchitekturen, Montagen und Buchobjekte – immer geleitet von Grundsätzen der Fluidität, Musikalität, Choreografie und Bewegung. Mit ihren tragbaren „museums” und Buchobjekten hat Singh eine Form entwickelt, die gleichzeitig Buch, Katalog und Ausstellung ist. Sie schafft erlebbar dynamische, mobile und zugängliche Museen und Ausstellungen. Mehr Information www.berlinerfestspiele.de

 

Copyright Text: Gropius Bau Presse und Kommunikation


Rudolf Koller. Die Skizzenbücher

Kunsthaus Zürich

20. Mai – 14. August 2022

Rudolf Koller. Die SkizzenbücherAusstellungsansicht Kunsthaus Zürich, 2022Foto © Franca Candrian, Kunsthaus Zürich

Vom 20. Mai bis 14. August 2022 präsentiert das Kunsthaus Zürich in einer
Ausstellung den bisher grössten Überblick an Skizzenbüchern des Schweizer
Künstlers Rudolf Koller (1828–1905). Koller ist bekannt für seine
charakterstarken Tierporträts sowie für die «Gotthardpost», ein in der
Schweizer Kunstgeschichte ikonisches Gemälde, das sich ebenfalls im
Kunsthaus Zürich befindet. Der temporären Präsentation vorausgegangen war
die Digitalisierung und Teilrestaurierung von rund 3600 Skizzenbuchblättern.

Mehr Information www.kunsthaus.ch

 

Copyright Text: Kunsthaus Zürich